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Zug: Kampf um den Ständeratssitz von Joachim Eder

Spannung herrscht auch im Rennen um den vakanten FDP-Ständeratssitz des Kantons Zug. Dieser muss nach dem Verzicht auf eine weitere Kandidatur von Joachim Eder neu besetzt werden.
Harry Ziegler

Die FDP will den Sitz mit alt Regierungsrat Matthias Michel halten. Ebenfalls in den Ständerat einziehen möchte der Zuger Finanzdirektor, Regierungsrat Heinz Tännler (SVP). Für eine weitere Amtszeit kandidiert CVP-Ständerat Peter Hegglin, der Vorgänger Tännlers als Finanzdirektor des Kantons Zug.

Michels Chancen, der Nachfolger Eders zu werden, stehen gut. Er verfügt über die notwendige Bekanntheit, gilt auch links als wählbar und verfügt über ein grosses Beziehungsnetz. Dasselbe – mit Ausnahme der Wählbarkeit von links – gilt auch für Heinz Tännler. Er dürfte aber eher Peter Hegglin gefährlich werden. Denn beide sind sie Finanzfachleute, beide auf dem Gebiet der kantonalen Finanzen erfolgreich. Wobei Tännler die erfolgreiche Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 (Esaf) in Zug kaum schaden dürfte.

Peter Hegglin hingegen hängt der unglückliche Auftritt als Bundesratskandidat 2018 an. Er wäre somit wohl der erste amtierende Ständerat, dem eine Bundesratskandidatur bei der Wiederwahl schaden könnte. Zudem hat er mit Plakaten, die ihn als OK-Präsident des Innerschweizer Schwing- und Älplerfests 2023 zeigen, während des Esaf Häme geerntet. Für einen Ständeratssitz kandidieren sieben Personen. Ein zweiter Wahlgang wäre aufgrund des Stimmensplittings möglich.

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