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Was hat Paul Hegner mit dem FC Ägeri vor? Der Mann hat klare Vorstellungen

Der 48-jährige Paul Hegner hat vor kurzem das Präsidium des FC Ägeri angetreten. Er hat bereits erkannt, welche Aufgaben primär anzupacken sind.
Martin Mühlebach
Will mit dem FC Ägeri in eine erfolgreiche Zukunft: Paul Hegner. (Bild: Stefan Kaiser, Unterägeri, 11. April 2019)

Will mit dem FC Ägeri in eine erfolgreiche Zukunft: Paul Hegner. (Bild: Stefan Kaiser, Unterägeri, 11. April 2019)

Paul Hegner, der im März als Nachfolger von Rolf Tresch das Präsidium des FC Ägeri antrat, zeigt auf, wie er zu diesem Amt kam: «Sozusagen aus heiterem Himmel fragte mich der Juniorenobmann Peter Imholz telefonisch an, ob ich mir vorstellen könnte, das Präsidium des FC Ägeri zu übernehmen. Meine Frau Clementine ermutigte mich nach einer kurzen Bedenkzeit, Ja zu sagen.» Dass Hegner dann an der GV des FC Ägeri einstimmig gewählt wurde, überrascht nicht. Der ehemalige Junior und Spieler der ersten Mannschaft des Vereins, der seit zehn Jahren als Direktor der Rechtsabteilung der Infront Sports & Media AG mit Hauptsitz in Zug arbeitet, verfügt über einen beeindruckenden beruflichen Werdegang. Nach einem Jurastudium an der Universität Freiburg arbeitete er in einer Anwaltskanzlei in Zug, ehe er sich in Boston weiterbildete. Nach einer einjährigen Tätigkeit als Anwalt in London kehrte Hegner in die Schweiz zurück, wo er die erwähnte Stelle antrat.

Eine sportliche Familie

Seit sieben Jahren wohnt er mit seiner Frau Clementine und den Kindern Kimy (12), Ihna (9) und Tilla (7) in Oberägeri. Dass er als Ex-Präsident des Tennisclubs Oberägeri und ehemaliger Trainer des Skiclubs St. Jost Oberägeri zu seinem Jugendsport Fussball zurückgekehrt ist, ist seinen Kindern geschuldet beziehungsweise zu verdanken. Kimy kickt beim FC Ägeri, und Ihna absolviert in Emmenbrücke das IFV-Stützpunkttraining. Ausserdem frönt Tilla dem Turnen und Reiten. Und: Die ganze Familie spielt Tennis. Es besteht kein Zweifel, dass der FC Ägeri mit der Wahl von Paul Hegner zum Präsidenten einen Glückstreffer gelandet hat. Er hat klare Vorstellungen, wie er den Verein zu leiten gedenkt und wo er den Hebel ansetzen muss. Er sagt: «Die Infrastruktur muss stark verbessert werden. Unsere erste Mannschaft, die in der interregionalen 2. Liga um den Ligaerhalt kämpft, darf nur mit einer begrenzten Sonderbewilligung des Schweizer Fussballverbandes auf der Chruzelen Meisterschaftsspiele austragen. Der Platz entspricht nicht den vom Verband geforderten Massen – er muss vergrössert werden.» Ebenfalls ungenügend, da nicht mehr zeitgemäss seien das Clubhaus und die dazugehörenden Umkleidekabinen. Sie böten Frauenteams und den rund 25 Junioren-, Aktiven- und Seniorenmannschaften nicht genügend Platz.

Paul Hegner will auch die Vereinsfinanzen in den Griff bekommen. Er betont: «Wir müssen das Budget den Einnahmen anpassen und eine ausgeglichene Jahresrechnung anstreben. Um dieses Ziel erreichen zu können, muss auch hinterfragt werden, ob die niedrigen Clubmitgliederbeiträge noch zeitgemäss sind.» Zur Lage der ersten Mannschaft, die den Klassenverbleib anstrebt, sagt der Präsident: «Angesichts des guten Zusammenhalts im Team, des generösen Einsatzes der Spieler und der hervorragenden Arbeit von Trainer Dragi Salatic bin ich überzeugt, dass die zum Ligaerhalt benötigten Punkte eingefahren werden.» Es sei ihm ein Anliegen, den jungen Spielern eine Perspektive bieten zu können. Deshalb würde eine Vertragsverlängerung mit Trainer Salatic angestrebt. Die bereits laufenden Gespräche böten die Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Die Meinung direkt sagen

Paul Hegner weiss, dass er auf Unterstützung angewiesen ist, um die anstehenden Aufgaben lösen zu können. Er sagt: «Ich lege grossen Wert auf einen offenen Umgang mit meinen Mitmenschen. Der direkte Dialog ist mir ein grosses Anliegen. Hintenherum geführte Gespräche mag ich nicht.» Er danke allen, die ihn in seinen Bestrebungen zum Wohl des FC Ägeri unterstützen würden. Hegner betont: «Ein ganz spezieller Dank gebührt meiner Frau Clementine. Sie hat mich ermutigt, das Präsidium des Vereins anzutreten und hat selber Vorstandsämter abgelegt, um mir den Rücken freihalten zu können.» Auch das Engagement der Vereinsmitglieder könne kaum genügend gewürdigt werden, schiebt Paul Hegner nach.

Der neue Vereinspräsident Paul Hegner hofft natürlich, dass der FC Ägeri am Sonntag das Heimspiel gegen Dulliken gewinnt (15 Uhr, Chruzelen). Mit drei weiteren Punkten auf dem Konto könnte sich das Team von Spielertrainer Dragi Salatic ein wenig von Abstiegszone entfernen. (mmü)

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