Ein Bilder-Garten aus Acryl-Werken in der Zuger Metalli

«Metalli Rendez-vous 2019» heisst die zweite im Metalli stattfindende Ausstellung des Künstlers Heiri Grüter. Die Bilder-Präsentation soll die Herzen berühren und zum Verweilen einladen.

Fiona Bösiger
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Der Willisauer Künstler Heiri Grüter zeigt seine Acryl-Bilder im Metalli. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 18. März 2019)

Der Willisauer Künstler Heiri Grüter zeigt seine Acryl-Bilder im Metalli.
(Bild: Stefan Kaiser, Zug, 18. März 2019)

Der Willisauer Künstler Heiri Grüter verspricht einen eindrucksvollen Bildergarten aus einzigartigen Werken. Noch bis Mittwoch, 20. März, sind im Metalli seine virtuosen Acryl-Bilder ausgestellt. Auf selbst hergestellten Baustahl-Staffeleien können Passanten die 40 Kunstwerke von 9 bis 19 Uhr bestaunen. «Ich möchte mit meinen Bildern Freude bereiten. Die Leute sollen sich wohl fühlen, wenn sie meine Bilder betrachten», so Heiri Grüter.

Nach seiner Kunstausstellung «farBigger 2017», welche vor zwei Jahren ebenfalls im Metalli stattfand, kehrt Heiri Grüter nun mit seiner neusten Exposition «Metalli Rendez-vous 2019» in die Zuger Einkaufsallee zurück. Nach seinem 10 Meter langen und 5 Meter hohen Bilderturm, welcher 2017 ausgestellt war, möchte der Maler seine Werke den Betrachtern nun auf Augenhöhe präsentieren. «Bei meiner letzten Ausstellung betrachteten die Passanten meine Bilder aus der Distanz. Dieses Mal ist die Nähe wichtig», erklärt er.

Direkter Kontakt zu den Menschen

Heiri Grüter nutzt viele unterschiedliche Medien, um seine Kunst zu präsentieren. «Doch das Schönste an meiner Arbeit ist der direkte Kontakt zu den Menschen», erzählt er, «erst wenn man sich gegenübersteht, erfahre ich, was die Leute in meiner Kunst sehen, was sie mögen und was ihnen nicht gefällt.»

Am 26. Februar 2014, so erinnert sich der Kunstmaler, habe er sich entschieden, sein Hobby zum Beruf zu machen und Künstler zu werden. «Ich wollte ein standardisiertes Format, um mich vollkommen auf den Inhalt meiner Bilder konzentrieren zu können», sagt er über seine 70 mal 100 Zentimeter grossen Kunstwerke. Aber auch Musik habe einen sehr grossen Einfluss auf seine Kunst, meint Heiri Grüter. Die Rockband Pink Floyd sowie Blues hätten ihn zu diversen Werken inspiriert. Doch nicht nur das: Auch aktuelle Themen wie die Erderwärmung beeinflusse seine Arbeit. Die Bilder entstanden über einen Zeitraum von vier Jahren. Auch sein Leben während dieser Zeitspanne spiegle sich in seinen Bildern wieder.