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Fernweh nach Süden: Vor dem Gotthard staute es zu Ferienbeginn

Viele Schweizerinnen und Schweizer meiden wegen dem Coronavirus in den Sommerferien das Ausland. Es zog sie dafür scharenweise in den Süden. Der Stau vor dem Gotthard hielt sich aber in Grenzen.

Stefanie Geske
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Am Samstag mussten sich die Autofahrer Richtung Süden etwas gedulden: Es wartete zum Teil eine rund zwei Kilometer lange Blechlawine vor dem Gotthardtunnel. Der Touring Club Schweiz TCS meldete am Samstagnachmittag, dass Reisende zwischen Wassen und Göschenen mit einem Zeitverlust von etwa 10 bis 20 Minuten rechnen müssen.

Zwischenzeitlich musste die A2-Strecke zwischen Erstfeld und Wassen in Richtung Gotthard wegen eines Fahrzeugbrandes kurzzeitig geschlossen werden. Die Sperrung wurde gegen 17.45 Uhr aufgehoben.

Im Vergleich zu anderen Jahren sind die Wartezeiten dieses Jahr nicht allzu lang. In «Nicht-Corona-Zeiten» wäre zum Sommerferien-Beginn üblicherweise mit Stau von zehn Kilometern und mehr zu rechnen. Dieses Jahr zieht es weniger Reisende Richtung Italien – dafür dürfte es trotzdem mehr Verkehr im Inland geben. Denn viele Schweizerinnen und Schweizer machen nun wie vom Bund empfohlen, Ferien im Inland.

Alle wollen in den Süden: Stau auf der Autobahn A2 kurz vor Göschenen. (Stand: 13.20 Uhr)

Alle wollen in den Süden: Stau auf der Autobahn A2 kurz vor Göschenen. (Stand: 13.20 Uhr)

Bild: tcs.ch, 4. Juli 2020
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