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CVP-Vorstand unterstützt Heidi Z’graggen offiziell

Dass Heidi Z’graggen Ständerätin werden will, ist schon länger klar. Nun schlägt sie der Vorstand der CVP Uri definitiv vor. Für die Nationalratswahl kommen noch immer mehrere CVP-Kandidaten in Frage. Nominiert wird am 26. Juni.
Florian Arnold
Als Bundesratskandidatin konnte Heidi Z’graggen Luft im Bundeshaus schnuppern. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 3. Dezember 2018)

Als Bundesratskandidatin konnte Heidi Z’graggen Luft im Bundeshaus schnuppern. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 3. Dezember 2018)

Regierungsrätin Heidi Z’graggen tritt definitiv an: Sie stellt sich am 20. Oktober 2019 als Kandidatin für den frei werdenden Sitz im Ständerat zur Verfügung und will somit die Nachfolge von Isidor Baumann antreten. Nun schlägt sie der Vorstand der CVP Uri ihren Mitgliedern als Kandidatin vor, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Heidi Z’graggen ist unsere Wunschkandidatin», wird Parteipräsident Flavio Gisler zitiert. «Sie bringt als Regierungsrätin grosse politische Erfahrung mit und ist auch auf nationaler Ebene bereits bestens vernetzt.» Dazu kommt: Uri hatte noch nie eine Ständerätin. «Es ist also an der Zeit, dass nun einmal eine Frau den Kanton Uri in der kleinen Kammer vertritt», schreibt die CVP.

Auf nationaler Ebene vernetzt

Die 53-jährige Heidi Zgraggen ist promovierte Politwissenschaftlerin und legte eine steile politische Karriere hin. Von 2000 bis 2005 hatte die Erstfelderin das Präsidium der CVP Uri inne. 2004 wurde sie in den Regierungsrat gewählt. Bereits vor einiger Zeit hat sie aber angekündigt, bei den Wahlen 2020 nicht mehr anzutreten. «Nach sechzehn Jahren im Regierungsrat ist es an der Zeit, neue Ziele zu verfolgen», sagt sie. «Die Herausforderung auf nationaler Ebene reizt mich.» Es gäbe auf Bundesebene viele Themen, bei denen sie sich einbringen möchte – so etwa in den Bereichen Verkehr, Energie oder in der Raumplanung. «Für den Zusammenhalt unseres Landes ist es wichtig, dass alle Kantone gute Zukunftsperspektiven haben und sich gemäss ihren Stärken entfalten können» so Z’graggen.

Als Justizdirektorin habe Z’graggen wertvolle Erfahrungen sammeln können und sie habe in den vergangenen fünfzehn Jahren wichtigen Geschäften zum Durchbruch verholfen. So ist sie als Regierungsrätin und Vorsitzende des regierungsrätlichen Ausschusses mitverantwortlich für die Realisierung des Tourismusresorts in Andermatt, die interkantonale Skigebietsverbindung zwischen der Surselva und dem Urserntal sowie die Förderung der Biodiversität im Berggebiet mit der Umsetzung des kantonalen Wildheuförderprogramms. In ihre Amtstätigkeit fielen auch Projekte wie die Eröffnung der Neat, die Planung der West-Ost-Verbindungsstrasse im Urner Talboden und jene des Kantonsbahnhofs, für die sie als Verantwortliche für die Raumentwicklung im Kanton Uri wichtige Grundlagen gelegt habe.

Heidi Z’graggen sei zudem als langjährige Regierungsrätin, ehemalige Bundesratskandidatin, Präsidentin der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission, als Mitglied von mehreren Regierungskonferenzen und als ehemaliges Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz auch auf eidgenössischer Ebene gut vernetzt.

CVP will auch in den Nationalrat

Die CVP Uri steigt zudem ins Rennen um den frei werdenden Sitz im Nationalrat. «Da der Kanton Uri lediglich auf einen einzigen Sitz Anspruch hat, ist es umso wichtiger, dass eine fähige und umsichtige Person dem Kanton Uri in Bern eine Stimme gibt», heisst es in der Mitteilung. «Randregionen und Berggebiete müssen in Bern wahrgenommen werden». Zudem müsse sich ein Grossteil der Urner Bevölkerung mit der Politik des einzigen Nationalrats identifizieren können. «Daher braucht es eine Kandidatur aus der lösungsorientierten Mitte», so die Ansage der CVP.

Wer die CVP portieren wird, ist aber noch unklar. Es stünden mehrere Personen zur Verfügung. «Momentan werden die Gespräche mit den interessierten Personen geführt», so Parteipräsident Flavio Gisler. Die Kantonalpartei wird anschliessend einen Vorschlag zuhanden des Nominationsparteitags vom Mittwoch, 26. Juni, präsentieren.

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