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Wanderweg zwischen Schwyz und Zug bleibt vorerst Wunschdenken

Ein Wanderweg von Walchwil nach Arth dürfte auf sich warten lassen – wegen des Widerstands von Grundeigentümern. Dabei wäre die Nachfrage dafür gross.
Vanessa Varisco
Der derzeitige «Wanderweg» von Walchwil nach Arth führt mangels Optionen über die Mountainbike-Strecke. (Bild: Maria Schmid, 26. März 2019 )

Der derzeitige «Wanderweg» von Walchwil nach Arth führt mangels Optionen über die Mountainbike-Strecke. (Bild: Maria Schmid, 26. März 2019 )

Wer auf einem Wanderweg von Walchwil nach Arth gelangen will, muss sich wohl noch eine Weile gedulden: Denn der Neubau eines solchen dürfte sich noch um einige Jahre hinausziehen, wie Stefan Gwerder von der Geschäftsstelle Schwyzer Wanderwege sagt. «Wir haben eine Variante für einen Neubau geprüft, welche in einem fast durchgehenden Trassee unterhalb der Rufibergstrasse verlaufen soll», erklärt er. Auch Gespräche mit den ersten wichtigen Eigentümern hätten stattgefunden. «Doch die Gespräche haben sich als sehr schwierig herausgestellt, wir sind auf grossen Widerstand gestossen», sagt Gwerder.

Einen alternativen Weg gäbe es aktuell nicht, weshalb man abwarten müsse. «Falls sich eventuell in Zukunft ein Grundeigentümerwechsel ergeben sollte, könnte man versuchen, das Projekt wieder anzugehen», so Gwerder. In welchem Zeitrahmen fortgefahren werden könne, sei schwierig abzuschätzen. Sicher sei: «Das Bedürfnis für einen Wanderweg ist gegeben. Denn aktuell gibt es ansonsten nur weiter oben den Verbindungsweg von Walchwil nach Arth.» Das Gebiet zum Wandern sei attraktiv und besonders von der Aussicht her beeindruckend. «Deshalb werden wir den Neubau sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt wieder anschauen.»

Unmöglich ist es aktuell allerdings nicht, von Walchwil nach Arth zu wandern, denn es wurde ein Spazierweg über die Rufibergstrasse signalisiert. «Dieser ist mit weissen Richtungszeigern gut markiert und kann nun auch von Nichtortskundigen gefunden werden», sagt Gwerder. Es handle sich dabei aber um eine Alternative, die kaum mit einem Wanderweg vergleichbar sei. «Denn dafür hat die Strasse zu viel Teer und Asphalt. Der Untergrund für einen Wanderweg muss anders beschaffen sein», sagt Gwerder. Und: «Natürlich haben wir das Ziel, den künftigen Weg weg von der Strasse zu bringen.»

Zug plant hangparallele Wanderwegverbindung

Auch im Kanton Zug wurde die Idee eines Wanderweges von Walchwil nach Arth bereits thematisiert. Kantonsrat Moritz Schmid reichte eine Interpellation betreffend Fuss- und Radweg zwischen Walchwil und Arth ein und fragte unter anderem, ob der Bau einer Fuss- und Wanderwegverbindung von Walchwil entlang der SBB-Linie geplant sei.

Der Regierungsrat wies in seiner Antwort darauf hin, dass von Seiten des Kantons Zug auf dem Gebiet der Gemeinde Walchwil die Arbeiten schon seit Jahren so weit fortgeschritten sind, dass diese Verbindung zeitnah realisiert werden könnte. Das Amt für Raumplanung zusammen mit der Gemeinde sei bestrebt, eine hangparallele Wanderwegverbindung auf der Höhe von zirka 500 Metern über Meer umsetzen zu können. Eine solche Verbindung ist auch im kantonalen Richtplan enthalten.

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