Sesselliftunfall auf dem Stoos: 40-jähriges Unfallopfer ist verstorben

Ein 40-jähriger Mann, der vergangene Woche beim Sessellift-Unglück auf dem Stoos verletzt worden ist, ist am Mittwoch seinen Verletzungen erlegen.

Drucken
Teilen

(lil) Beim Absturz des Vierersessels auf dem Stoos am 6. Februar haben sich eine 38-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann lebensbedrohlich verletzt. Der Mann aus dem Kanton Zürich ist am Mittwoch, sechs Tage nach dem Unfall, in einer ausserkantonalen Spezialklinik verstorben, wie die Kantonspolizei Schwyz am Donnerstag mitteilt.

Der Unglückslift am Morgen nach dem Unfall.

Der Unglückslift am Morgen nach dem Unfall.

Bild: Urs Flüeler, Keystone

Die Frau und zwei weitere Männer im Alter von 33 und 38 Jahren, die sich beim Unfall erheblich verletzt haben, befinden sich laut Polizei auf dem Weg der Besserung. Während sich die Frau noch in ärztlicher Behandlung befindet, konnten die beiden Männer das Spital wieder verlassen.

Wie es zum Unfall gekommen ist, sei weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Diese wird von der Staatsanwaltschaft Innerschwyz zusammen mit der Kantonspolizei Schwyz und der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) geführt.

Von Seiten der SUST gibt es seit Samstag keine Neuigkeiten zur Unfallursache. Man habe mit der Datenauswertung begonnen und werde nun schauen, ob das Erstellen eines 3D-Modells nötig ist, um den Unfallhergang zu rekonstruieren, wie Philippe Thürler von der SUST Bereich Bahnen und Schiffe auf Anfrage sagt. Bis der Bericht zur Veröffentlichung bereit ist, könne es noch über ein halbes Jahr dauern.

Der Verwaltungsratspräsident der Stoosbahnen Thomas D. Meyer (rechts) und Verwaltungsratsmitglied Bruno Lifart besuchen den Unglücksort am 7. Februar.

Der Verwaltungsratspräsident der Stoosbahnen Thomas D. Meyer (rechts) und Verwaltungsratsmitglied Bruno Lifart besuchen den Unglücksort am 7. Februar.

Bild: Urs Flüeler, Keystone

Die Stoosbahnen AG schreibt in einer Stellungnahme, das ganze Team sei zutiefst erschüttert über die am Donnerstagmorgen erhaltene Nachricht über den Tod des Mannes: «In Gedanken sind wir bei ihm, seinen Angehörigen und seinem Arbeitgeber. Wir sprechen ihnen unser tiefempfundenes Beileid aus.» Den weiteren vom Unfall betroffenen Personen wünsche das Team eine gut verlaufende weitere Genesung.

Mehr zum Thema