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Peter Krummenacher will für Obwalden in den Nationalrat

Das Kandidatenkarussell kommt in Bewegung. Ein Komitee von Bürgern aus verschiedenen Parteien schlägt den 54-jährigen Sarner Peter Krummenacher (CVP) als Nachfolger von Karl Vogler (CSP) für die Nationalratswahlen im Oktober vor.
Philipp Unterschütz
Der Winzer Peter Krummenacher will für Obwalden in den Nationalrat. (Bild: Corinne Glanzmann, Kägiswil, 11. März 2016)

Der Winzer Peter Krummenacher will für Obwalden in den Nationalrat. (Bild: Corinne Glanzmann, Kägiswil, 11. März 2016)

Obwalden soll nach dem Rücktritt von Karl Vogler (CSP) wieder durch eine starke Persönlichkeit im Nationalrat vertreten sein – dieser Meinung ist ein vor kurzem gegründetes Komitee und schlägt Peter Krummenacher (54) aus Sarnen als Kandidaten für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober vor. Dies teilte das Komitee am Donnerstag den Medien mit.

Zum Anforderungsprofil gehöre nebst einer guten Ausbildung auch die Fähigkeit, vernetzt zu denken, sowie eine hohe Kommunikations- und Integrationsfähigkeit, heisst es in der Mitteilung. Im Weiteren solle ein Kandidat kohärente und tragende politische Perspektiven entwickeln können (nicht nur parteipolitische), eine hohe Sozialkompetenz und ein gesundes Durchsetzungsvermögen haben sowie sehr gute Kenntnisse in mindestens einer zusätzlichen Landessprache ausweisen können. Dies alles erfülle Peter Krummenacher in jeder Hinsicht.

Winzer, Jurist und verschiedenste Ämter

Krummenacher ist heute als Weinbauer und Jurist tätig. Seit fast 30 Jahren ist er Mitglied der CVP. Bekannt ist er in Obwalden vor allem als Winzer. Gleichzeitig war und ist er als Partner bei einer Beratungsgesellschaft in Zürich tätig. Davor war Krummenacher auch wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Luzern, bei der Steuerverwaltung Obwalden sowie als Landwirt tätig.

In den letzten 30 Jahren war er ununterbrochen in diversen Vorständen und Kommissionen mit unterschiedlichsten Aufgaben engagiert. So beispielsweise als Präsident der Rechnungsprüfungskommission der vormaligen Bezirksgemeinde Kägiswil, als Vorstand und Präsident des Freizeitzentrums Obwalden, als Vorstandsmitglied von Wuhrgenossenschaften oder Mitglied der kommunalen Wasserbaukommission. Er sitzt im Beirat der Standortpromotion Obwalden und ist im Vorstand einer Stiftung, die sich auf internationaler Ebene für Flüchtlinge und Vertriebene engagiert.

Bürgerlich-liberales Weltbild

Im Komitee seien Personen aus CVP, CSP und FDP, sagt Peter Krummenacher auf Anfrage. «Sollte ich gewählt werden, gebe ich meine berufliche Tätigkeit in Zürich auf, um Zeit für das Amt zu haben.» Der Entscheid sei unabhängig von der Kandidatur schon vor längerem gefallen. Er sei auch schon vor zwei Jahren von verschiedenen Seiten für die Regierungsratswahlen angefragt worden. Zwar sei er in Obwalden noch nicht durch politische Ämter aufgefallen. «Ich bin aber seit je her politisch sehr interessiert. Wenn man sein Know-how in der Politik einbringen will, ist der Erfolg meines Erachtens nicht eine Frage der politischen Erfahrung.» Wie allfällige andere neue Kandidaten werde auch er sich zuerst ein Netzwerk in Bern aufbauen müssen. «Dort würde ich ein bürgerliches, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch liberales Weltbild vertreten.»

Bekannt ist bisher, dass Peter Seiler (SVP, Sarnen) Interesse an diesem Amt hat.

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