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Doris Leuthard wird Sarner Ehrenbürgerin: «Ich hoffe, dass ich mal behilflich sein kann»

Sie war quasi die erste Sarner Bundesrätin – nun soll die Bürgerin des Hauptorts erste Ehrenbürgerin werden. Dessen Namen habe Leuthard in die ganze Schweiz hinausgetragen und Ausserordentliches geleistet, so die Gemeinde.
Markus von Rotz und Romano Cuonz
Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. Die CVP-Politikerin beim Empfang auf dem Dorfplatz mit der Obwaldner Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. Die CVP-Politikerin beim Empfang auf dem Dorfplatz mit der Obwaldner Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)
Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)
Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)
Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)Auf der Bundesratsreise macht Doris Leuthard Halt in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden, 7. Juli 2017)
Am Staatsakt zum Bruder-Klaus-Gedenkfeier in Sarnen: Die damalige Bundespräsidentin Doris Leuthard und Obwaldner Landammann Franz Enderli. (Bild: Romano Cuonz, 30. April 2017)Am Staatsakt zum Bruder-Klaus-Gedenkfeier in Sarnen: Die damalige Bundespräsidentin Doris Leuthard und Obwaldner Landammann Franz Enderli. (Bild: Romano Cuonz, 30. April 2017)
Am Staatsakt zur nationalen Gedenkfeier «600 Jahre Niklaus von Flüe» auf dem Landenberg in Sarnen. Unter den offiziellen Gästen war unter anderem auch Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Bild Pius Amrein, 30. April 2017)Am Staatsakt zur nationalen Gedenkfeier «600 Jahre Niklaus von Flüe» auf dem Landenberg in Sarnen. Unter den offiziellen Gästen war unter anderem auch Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Bild Pius Amrein, 30. April 2017)
Am Staatsakt zur nationalen Gedenkfeier «600 Jahre Niklaus von Flüe» auf dem Landenberg in Sarnen. Unter den offiziellen Gästen war unter anderem auch Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Bild Pius Amrein, 30. April 2017)Am Staatsakt zur nationalen Gedenkfeier «600 Jahre Niklaus von Flüe» auf dem Landenberg in Sarnen. Unter den offiziellen Gästen war unter anderem auch Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Bild Pius Amrein, 30. April 2017)
Standpunkte: Doris Leuthard stellt an der Energietagung in Obwalden ihre künftige Energie-Strategien vor. Mit ihr diskutierten (von links) Thomas Baumgartner (CEO EWO), Erich Ettlin (damaliger Ständeratskandidat), Regierungsrat Hans Wallimann, Dominik Rohrer (Moderator) und Nationalrat Karl Vogler. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)Standpunkte: Doris Leuthard stellt an der Energietagung in Obwalden ihre künftige Energie-Strategien vor. Mit ihr diskutierten (von links) Thomas Baumgartner (CEO EWO), Erich Ettlin (damaliger Ständeratskandidat), Regierungsrat Hans Wallimann, Dominik Rohrer (Moderator) und Nationalrat Karl Vogler. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)
Nationalrat Karl Vogler und die Sarner Bürgerin Doris Leuthard diskutieren an der Energietagung in Obwalden über künftige Energie-Strategien. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)Nationalrat Karl Vogler und die Sarner Bürgerin Doris Leuthard diskutieren an der Energietagung in Obwalden über künftige Energie-Strategien. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)
Herzliche Begrüssung an der Energietagung: Regierungsrat Hans Wallimann empfängt Doris Leuthard. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)Herzliche Begrüssung an der Energietagung: Regierungsrat Hans Wallimann empfängt Doris Leuthard. (Bild: Romano Cuonz, 27. August 2015)
Auftritt an der Labelübergabe «Energiestadt Obwaldner Gemeinden». Obwalden ist der erste Kanton, in dem alle Gemeinden das Label «Energiestadt» erhalten haben. (Bild: Adrian Venetz, 15. Dezember 2011)Auftritt an der Labelübergabe «Energiestadt Obwaldner Gemeinden». Obwalden ist der erste Kanton, in dem alle Gemeinden das Label «Energiestadt» erhalten haben. (Bild: Adrian Venetz, 15. Dezember 2011)
An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern: Doris Leuthard und der Obwaldner Baudirektor Paul Federer. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern: Doris Leuthard und der Obwaldner Baudirektor Paul Federer. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)
An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern: Doris Leuthard und der Lungerer Gemeindepräsident Josef Vogler. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern: Doris Leuthard und der Lungerer Gemeindepräsident Josef Vogler. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)
An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern (von links): Landammann Franz Enderli , Bundesrätin Doris Leuthard und Baudirektor Paul Federer fahren auf dem Tiefladewagen zum Lichtspektakel in den neuen Tunnel. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)An der Eröffnung des A8-Tunnels in Lungern (von links): Landammann Franz Enderli , Bundesrätin Doris Leuthard und Baudirektor Paul Federer fahren auf dem Tiefladewagen zum Lichtspektakel in den neuen Tunnel. (Bild: Romano Cuonz, 10. Dezember 2012)
Doris Leuthard sprach in Sarnen auf Einladung der CVP Obwalden über die künftige Energiepoliti. (Bild Markus von Rotz, 28. September 2011Doris Leuthard sprach in Sarnen auf Einladung der CVP Obwalden über die künftige Energiepoliti. (Bild Markus von Rotz, 28. September 2011
Bundespräsidentin Doris Leuthard besucht mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)Bundespräsidentin Doris Leuthard besucht mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)
Bundespräsidentin Doris Leuthard besucht mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)Bundespräsidentin Doris Leuthard besucht mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)
Bundespräsidentin Doris Leuthard und Aussenminister Joseph Deiss besuchen mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)Bundespräsidentin Doris Leuthard und Aussenminister Joseph Deiss besuchen mit dem Schweizer Botschafterkorps den Kanton Obwalden. Hier beim Apéro im Forsthof in Giswil. (Bild: Adrian Venetz, 27. August 2010)
An der Gewerbeausstellung in Kerns: Bundesrätin Doris Leuthard wird von ihrer Tante Trudi und Melk Scheuber-Leuthard begrüsst. (Bild: Roger Zbinden, 12. September 2009)An der Gewerbeausstellung in Kerns: Bundesrätin Doris Leuthard wird von ihrer Tante Trudi und Melk Scheuber-Leuthard begrüsst. (Bild: Roger Zbinden, 12. September 2009)
An der Gewerbeausstellung in Kerns: Doris Leuthard zu Besuch mit den Obwaldner Regierungsräten Niklaus Bleiker und Esther Gasser. (Bild: Roger Zbinden, 12. September 2009)An der Gewerbeausstellung in Kerns: Doris Leuthard zu Besuch mit den Obwaldner Regierungsräten Niklaus Bleiker und Esther Gasser. (Bild: Roger Zbinden, 12. September 2009)
An der Gründungsfeier der Jungen CVP Obwalden in Sarnen. Auf der Rathaustreppe vorderste Reihe von links: Patrick Imfeld (Kantonalpräsident), Ehrengast Doris Leuthard, Mike Bacher (Präsident Junge CVP Obwalden) sowie alt Landammann Alexander Höchli. (Bild: Robert Hess, 12. September 2009)An der Gründungsfeier der Jungen CVP Obwalden in Sarnen. Auf der Rathaustreppe vorderste Reihe von links: Patrick Imfeld (Kantonalpräsident), Ehrengast Doris Leuthard, Mike Bacher (Präsident Junge CVP Obwalden) sowie alt Landammann Alexander Höchli. (Bild: Robert Hess, 12. September 2009)
An der Eröffnung des Unternehmerzentrums MicroPark Pilatus in Alpnach. (Bild Remo Nägeli, 14. Mai 2009)An der Eröffnung des Unternehmerzentrums MicroPark Pilatus in Alpnach. (Bild Remo Nägeli, 14. Mai 2009)
An der Eröffnung des Unternehmerzentrums MicroPark Pilatus in Alpnach: vorneAndré Ulrich (Micro Park) und Bruno Thürig (CEO Kantonalbank) bei der Unterzeichnung der Vertäge. Hinten: Der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker Doris Leuthard.(Bild Remo Nägeli, 14. Mai 2009)An der Eröffnung des Unternehmerzentrums MicroPark Pilatus in Alpnach: vorne
André Ulrich (Micro Park) und Bruno Thürig (CEO Kantonalbank) bei der Unterzeichnung der Vertäge. Hinten: Der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker Doris Leuthard.
(Bild Remo Nägeli, 14. Mai 2009)
Offener Sonntag in Sarnen mit Risotto-Koch Hans Wallimann, OKB-Direktor Beat Thürig und Doris Leuthard. (Bild Josef Reinhard, 4. Dezember 2005)Offener Sonntag in Sarnen mit Risotto-Koch Hans Wallimann, OKB-Direktor Beat Thürig und Doris Leuthard. (Bild Josef Reinhard, 4. Dezember 2005)
24 Bilder

Doris Leuthard wird Ehrenbürgerin von Sarnen – die Bilder aus unserem Archiv

«Sie hat sich in ihrer ganzen Karriere als Bundesrätin immer und immer wieder für Obwalden interessiert, Obwalden mehrfach besucht und sich in Bern auch für unseren Kanton und unsere Infrastruktur eingesetzt. Sie hat das Ehrenbürgerrecht mehr als verdient», sagte Sarnens Gemeindepräsident Jürg Berlinger am Mittwochabend, als er den Medien und Parteien zusammen mit den Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung die Idee präsentierte, die Sarner Bürgerin Doris Leuthard zur Ehrenbürgerin zu ernennen.

Er konterte damit auch auf die Frage von alt Nationalrat Christoph von Rotz (SVP), der wissen wollte, ob das wirklich angemessen sei und was sie denn für die Gemeinde getan habe. «In Sarnen lebten und leben viele Bürger, die Grosses geleistet haben», sagte von Rotz. Seines Wissens habe noch nie jemand dafür das Ehrenbürgerrecht erhalten. Er witterte gar Wahltaktik der CVP. Es sei richtig, dass das eine Premiere sei, sagte Berlinger (CVP), und gab zu bedenken, dass es nicht unüblich sei, alt Bundesräten diese Ehre zuteil werden zu lassen. Doris Leuthard ist im übrigen auch Ehrenbürgerin ihrer Aargauer Wohngemeinde Merenschwand. Die dortige Gemeindeversammlung beschloss dies am 14. Dezember 2009 mit grossem Applaus.

Die Pläne des Sarner Gemeinderats habe sie «hocherfreut» zur Kenntnis genommen und bald darauf der Gemeinde einen längeren Besuch abgestattet, berichtete Berlinger weiter. Sie habe bei einer Erkundungstour durch Sarnen grosses Interesse gezeigt am Ort, den sie seit ihrer Kindheit kennt. «Wir haben mit ihr auch das Heimet Büelti in Stalden besucht, wo die Mutter ihres Ehemanns, Anna Regina Hausin, eine geborene Kathriner, gelebt hat.»

Doris Leuthard habe bei diesem Rundgang berichtet, dass in ihr viele Erinnerungen erwachten, weil sie dort schon in jungen Jahren oft gewesen sei. Sie hätten von der alt Bundesrätin «auch sehr spontan die Zusage erhalten», an der Gemeindeversammlung vom 7. Mai teilzunehmen, wo das Ehrenbürgerrecht formell verliehen werden soll, sagte Gemeindeschreiber und SP-Kantonsrat Max Rötheli. Und er fuhr fort: «Wir freuen uns sehr darauf, diese Frau, die für unser Land enorm viel geleistet hat, bei uns begrüssen zu dürfen.»

Leuthard: «Es ist eine unerwartete Ehre»

«Ja, es ist eine unerwartete Ehre durch den Sarner Gemeinderat», sagte Leuthard auf Anfrage. «Ich freue mich natürlich darüber. Es sind nach meiner Kenntnis mit dem Titel weder Rechte noch Pflichten verbunden. Ich hoffe aber, dass ich bei Bedarf mal behilflich sein kann.» Unter den vielen Terminen, die sie in Obwalden wahrnahm, ist ihr der Staatsakt zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus im Jahr 2017 in besonderer Erinnerung geblieben, «vor allem die tolle Rede von Professor Peter von Matt und die Einlage des Sarner Schauspielers Hans-Peter Müller-Drossaart. Das war ein würdiger Akt. Dass fast alle Kantone und die damalige Bundespräsidentin zugegen waren, zeigt die Bedeutung von Niklaus von Flüe.» Und auf die Frage, wie sie Obwaldner erlebte, meinte Doris Leuthard:

«Wie immer waren die Obwaldner bescheiden, der Tradition verpflichtet und gastfreundlich.»

Doris Leuthard habe, so schreibt der Gemeinderat ergänzend in einer Mitteilung, «Ausserordentliches geleistet und als Bürgerin von Sarnen den Namen Sarnen in die ganze Schweiz getragen.» Man wolle sie darum «in Anerkennung und Würdigung ihrer überaus grossen Verdienste» ehren. Mit ihrer Wahl in den Bundesrat sei erstmals in der Geschichte eine Bürgerin aus Sarnen in die höchste Exekutivbehörde der Schweiz aufgestiegen. Sie sei somit sozusagen die erste Obwaldner Bundesrätin. Vor ihr hatte der Sachsler Ludwig von Moos von 1959 bis 1971 der Landesregierung angehört.

Doris Leuthard, just diesen Mittwoch 56 Jahre alt geworden, gehörte dem Bundesrat von 2006 bis Ende 2018 (siehe Kasten) an. Sie war seinerzeit in einer Einzelkandidatur mit 133 von 234 Stimmen zur Nachfolgerin von Parteikollege Joseph Deiss gewählt worden. Aufgewachsen ist sie in Merenschwand, als Ältestes von vier Geschwistern. Ihr Vater Leonz Leuthard war viel Jahre Gemeindeschreiber in ihrer Wohn- und Heimatgemeinde und sass auch im Kantonsparlament.

Ihre politische Karriere begann schon 1993

Alt Bundesrätin Doris Leuthards politische Karriere begann bereits 1993 mit der Wahl zur Schulrätin des Bezirks Muri. 1997 wurde sie Aargauer Grossrätin (Kantonsparlament). 1999 kandidierte sie gleichzeitig für den National- und den Ständerat. «Duschen mit Doris» wurde damals zu ihrem inoffiziellen Wahlkampfspruch, nachdem der damalige Aargauer CVP-Sekretär Reto Nause Tausende von Duschmittelbeuteln, bedruckt mit ihrem Porträtbild, an die Wähler verteilen lassen hatte.

Leuthard schaffte es nicht in die Kleine Kammer, erreichte aber eines der besten Ergebnisse als neue Nationalrätin. Ein Jahr später gab sie ihre Mandate als Schul- und Grossrätin ab und wurde Vizepräsidentin der Kantonalpartei sowie der CVP Schweiz. Nachdem sie die nationale Partei nach dem Rücktritt von Philipp Stähelin einige Monate interimistisch geleitet hatte, wurde sie 2004 offiziell in dieses Amt gewählt.

2006 wurde sie Bundesrätin, 2009 Vizepräsidentin (173 von 198 Stimmen) und 2010 Bundespräsidentin (158 von 183 Stimmen). Am 27. September 2018 gab sie ihren Rückritt aus dem Bundesrat auf Ende Jahr bekannt.

Im Februar dieses Jahres wurde Leuthard als Verwaltungsratsmitglied des Grossverteilers Coop und von Bell nominiert. 2012 erhielt sie den Jury-Preis des Arosa-Humor-Festivals in Form der Arosa-Humorschaufel.

Ehrenbürger gibt es nicht viele

Gemeinden sind zurückhaltend mit dem Erteilen von Ehrenbürgerrechten. In der jüngsten Vergangenheit wurden folgende Personen ausgezeichnet: November 2007 Lokalhistoriker Otto Camenzind (Alpnach, Korporation), April 2008 Jodler Ruedi Rymann (Giswil), November 2008 Marathonläufer Viktor Röthlin (Kerns), Mai 2016 Erika Reymond-Hess und Dominique Gisin (Engelberg, Korporation). Ferner war der frühere Generalvikar Gregor Burch (er starb im Juli 2008) aus der Schwendi Ehrenbürger von Göschenen, wo er als Kaplan wirkte. Und der frühere Obwaldner Oberförster Leo Lienert, gestorben 2007, erhielt 1981 das Ehrenbürgerrecht der Korporation Schwendi. Zudem erhielt Walter Häcki aus Engelberg im November 2011 das Ehrenbürgerrecht des chinesischen Bezirks Pujiang als erster Ausländer und Repräsentant von Bosch Packaging Technology.

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