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Höchster Gastro-Preis: Bürgenstock Resort wird Hotel des Jahres 2019

Auf dem Bürgenstock fand am Montag die Gault Millau Preisverleihung zum «Hotel des Jahres» 2019 statt. Das Bürgenstock Resort hat diesen Preis denn auch gewonnen. Anwärter auf diese Auszeichnung gab es laut den Richtern nur wenige.
Chiara Zgraggen
Die Pressekonferenz auf dem Bürgenstock. (Bild: Roger Grütter)

Die Pressekonferenz auf dem Bürgenstock. (Bild: Roger Grütter)

Nach St. Moritz, Andermatt und Zürich ist nun der Bürgenstock an der Reihe: Das «Bürgenstock Resort Lake Lucerne» wurde gestern zum «Gault Millau Hotel des Jahres 2019» gewählt. Das Resort umfasst vier verschiedene Hotels; das «Bürgenstock Hotel», das «Waldhotel», das historische «Palace-Hotel» und das Zwölf- Zimmer-Hotel «Taverne 1879». Laut Urs Heller, Gault Millau Chefredaktor, bestand die Auswahl aus einer «sehr shorten shortlist» – will heissen: Die Liste der Anwärter auf den Titel «Hotel des Jahres 2019» war äusserst kurz.

Die Entscheidung sei denn auch nicht schwer gefallen. Heller: «Die Jury-Sitzung war dieses Jahr von kurzer Dauer. Das Bürgenstock Resort stand schnell als Hotel des Jahres fest.» Das Resort, das so erst seit einem Jahr besteht, sei eines von «internationaler Klasse und Ausstrahlung» und besteche durch «verblüffende, sehr authentischen Restaurantkonzepte». Die Restaurants des Bürgenstock Resorts sind mit 58 Gault Millau Punkten in den Kampf um den Titel eingestiegen. Dies seien 43 Punkte mehr als von Gault Millau vorausgesetzt.

Die ausgezeichneten Köche (von links): Firas El-Borji, Bertrand Charles, Chatsorn Pratoomma und Andreas Haseloh. (Bild: Roger Grütter (Bürgenstock, 27. August 2018)

Die ausgezeichneten Köche (von links): Firas El-Borji, Bertrand Charles, Chatsorn Pratoomma und Andreas Haseloh. (Bild: Roger Grütter (Bürgenstock, 27. August 2018)

Restaurants erreichen bis zu sechzehn Punkte

Restaurant Spices (Bild: PD)

Restaurant Spices (Bild: PD)

Gut ein Siebtel der 700 Angestellten seien Köche. Einer davon ist der Chef des libanesischen Sharq Oriental Restaurant, Firas El-Borji. Wie Urs Heller sagt, ist er vom Tellerwäscher zum Küchenchef aufgestiegen. Das Restaurant unter dem libanesischen Chef El-Borji wurde mit 13 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. El-Borji war zuvor als «Oriental Chef de Cuisine» im Zürcher Fünf-Sterne-Hotel Dolder tätig. Auch die drei weiteren Restaurants erhielten Punkte. So das «Oak Grill and Pool Patio» unter Andreas Hasenloh mit 14 Punkten oder das Restaurant «Ritz Coffier» unter Chef Bertrand mit 16 Punkten. Am zweitmeisten Punkte (15) erhielt das «Spices Kitchen and Terrace», welches asiatisches Essen auf einem Glaskubus auf der Klippe des Bürgenstocks serviert. Chef dessen Restaurant ist eine Frau: Chatsorn Pratoomma.

Diese Köche rekrutiert hat Mike Wehrle, Culinary Director auf dem Bürgenstock. «Mike Wehrle haben wir nicht etwa mit einem Head Hunter gefunden. Es war eine einfache Nachricht auf Whats-App», sagte Bruno H. Schöpfer, CEO der Katara Hospitality Switzerland, an der Pressekonferenz.

Diese Küchenverantwortlichen auf dem Bürgenstock freuen sich über die Auszeichnung (von links): Martin Stein, Hannes Grössinger, Frank Treppesch, Mike Wehrle, Bertrand Charles, Andreas Haseloh, Chatsorn Pratoomma und Damien Carini. Bild: PD

Diese Küchenverantwortlichen auf dem Bürgenstock freuen sich über die Auszeichnung (von links): Martin Stein, Hannes Grössinger, Frank Treppesch, Mike Wehrle, Bertrand Charles, Andreas Haseloh, Chatsorn Pratoomma und Damien Carini. Bild: PD

Die meisten Partner sind aus der Zentralschweiz

Laut Bruno Schöpfer sind 1500 Firmen am Aufbau des Resorts beteiligt gewesen. 93 Prozent davon würden aus der Schweiz stammen, etwas mehr als 60 Prozent sogar aus der Innerschweiz. Er dankte den Investoren aus Katar, die 550 Millionen Franken für den Bau bezahlt haben. Dank ihnen sei eines der Tourismushighlights der Schweiz – das Bürgenstock Resort – entstanden. Sascha Moeri, CEO des Uhrenherstellers und Sponsors des Gault Millau Preises Carl F. Bucherer, nennt den 9-jährigen Aufbau des Resorts eine «Herkulesaufgabe» und verspricht: «Wir sind immer für euch da.» Moeri bedauert, dass er nicht allen Mitarbeitern mit einer Uhr beschenken kann, wie er es beispielsweise gegenüber Mike Wehrle getan hat. Er liess sich dennoch etwas einfallen. So organisierte er durch Vladimir Petkovic, der am Anlass ebenfalls teilnahm, 140 Tickets für das Fussballspiel Katar gegen die Schweiz im November.

Im jährlich stattfindenden Kampf um den Titel «Hotel des Jahres» schnitt die Innerschweiz in den letzten 20 Jahren gut ab. So gewann 2017 das Hotel «The Chedi» in Andermatt den Wettbewerb. Zwei Jahre zuvor galt dem «Park Hotel Vitznau» diese Ehre. Den innerschweizerischen Hotels gelang es zuvor während 13 Jahren nicht, diese Auszeichnung zu erhalten. 2002 gewann das «Park Hotel» in Weggis den Gault Millau Preis «Hotel des Jahres». Preisträger in diesem Jahr ist das Fünf-Sterne-Hotel «Kulm» im Luxus-Ferienort St. Moritz.

Vertreter des Bürgenstock-Resorts und des Gastroführers posieren vor prächtiger Aussicht: (V.l.) Direktor Robert P. Herr, Küchendirektor Mike Wehrle, Sascha Moeri, CEO von Carl F. Bucherer, Gault-Millau-Chefredaktor Urs Heller und Bruno H. Schöpfer, Projektleiter und Vertreter der katarischen Besitzer. (Bild: PD)

Vertreter des Bürgenstock-Resorts und des Gastroführers posieren vor prächtiger Aussicht: (V.l.) Direktor Robert P. Herr, Küchendirektor Mike Wehrle, Sascha Moeri, CEO von Carl F. Bucherer, Gault-Millau-Chefredaktor Urs Heller und Bruno H. Schöpfer, Projektleiter und Vertreter der katarischen Besitzer. (Bild: PD)

Eigenes Bier für Resort

«Bürgenbräu», «Bürgenbier» oder «Bürgenstock Bier»: Das im letzten Jahr wiedereröffnete Resort will ein Bier für seine Gäste herstellen. Das bestätigt Mediensprecher Jonas Reif: «Das Bürgenstock-Resort wird bald ein eigenes Bier lancieren, welches hauptsächlich im Resort ausgeschenkt wird.» Dazu habe man sich bereits mehrere Markenrechte gesichert. Ein definitiver Einführungstermin stehe noch nicht fest. Beim Bier soll es sich um ein naturtrübes, süffiges Lager handeln. Auch saisonale Spezialbiere seien in Planung. Das Resort will das Getränk von einer Brauerei in der Region herstellen lassen – von welcher, ist noch unklar. «Klar ist, dass wir das Bier möglichst nahe beim Bürgenstock-Resort brauen werden.» Ziel sei es, die Nahrungsmittel möglichst lokal zu beziehen. «Wenn wir in nächster Nähe unser eigenes Bier brauen, macht dies ökologisch Sinn und bietet Gästen eine attraktive Alternative zu den Allerwelts-Biersorten», erklärt Reif. (cgl)

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