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Zentralschweiz: Frischer Wind im Jubiläumsjahr der Turn-Veteranen

Die Veteranen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden feiern ihr 75-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum hat der Verband seine alte Fahne ersetzt. Das neue Patenpaar hat allen Grund, stolz zu sein.
Chiara Stäheli
Das Patenpaar der neuen Verbandsfahne: Daniel Hecht und Evi Hurschler am Sonntag in Inwil. (Bild: Eveline Beerkircher, 2. Juni 2019)

Das Patenpaar der neuen Verbandsfahne: Daniel Hecht und Evi Hurschler am Sonntag in Inwil. (Bild: Eveline Beerkircher, 2. Juni 2019)

Ein 75-Jahr-Jubiläum, eine Landsgemeinde und eine Fahnenweihe: Die Veteranen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden haben in diesem Jahr gleich mehrere Anlässe, die gefeiert werden sollen. Sie nutzten dazu die gestrige Landsgemeinde, welche vom Turnverein Root in Inwil organisiert wurde. Dabei wurde die neue Fahne zum 75-jährigen Bestehen eingeweiht. Nach dem offiziellen Teil begann die feierliche Zeremonie. Begleitet von der Blaskapelle Albatros aus Ebikon und flankiert von zahlreichen Ehrendelegationen marschierte das Fahnenpatenpaar auf die Bühne der Mehrzweckhalle in Inwil.

Unter freudigem Applaus und begleitet von einem obligaten Tusch enthüllten Evi Hurschler und Daniel Hecht die neue Fahne der Turnveteranen. «So etwas erlebt man nur einmal im Leben», ist Fahnengotti Evi Hurschler überzeugt. Die Willisauerin ist vorübergehende Präsidentin des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden und engagiert sich seit Jahren für den Turnsport im Verbandsgebiet. Gemeinsam mit dem Sempacher Daniel Hecht, der ebenfalls einst als Verbandspräsident amtete, wird Evi Hurschler die Veteranen mit der neuen Fahne an festlichen Anlässen vertreten.

«Enorme Wertschätzung und Anerkennung»

Unabhängig von den Tätigkeiten, für die sich das Patenpaar verpflichtet, bedeutet ihr neues Amt den beiden sehr viel: «Die Veteranen bringen uns damit eine enorme Wertschätzung und Anerkennung für unser Engagement im Turnsport entgegen», so Daniel Hecht. Genau deshalb seien die beiden auch ein bisschen stolz, das neue Fahnenpatenpaar zu sein. Evi Hurschler ergänzt: «Dass Ehrenamtlichkeit und Freiwilligenarbeit gewürdigt werden, ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.» Genau dies betont auch die Luzerner Kantonsratspräsidentin Hildegard Meier. Die höchste Luzernerin ist selbst «stolze Turnerin und Veteranin» - in ihrer Festrede sagte sie: «Der Einsatz der Turnveteranen verdient die Anerkennung des ganzen Kantons. Die neue Fahne stärkt auch künftig die Zusammengehörigkeit und die Verbundenheit, die im Turnsport entsteht.»

Wie der Verband das neue Fahnenpatenpaar ausgewählt hat, erklärt Karl Tschuppert, Obmann der Veteranen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden, wie folgt:

«Wir haben uns die Tätigkeiten aller rund 850 Verbandsmitglieder angeschaut und nach Personen gesucht, die mit ihrem Einsatz besonders herausgestochen sind.»

So habe man sich schliesslich für Daniel Hecht und Evi Hurschler entschieden.

In ihr neues Aushängeschild – hergestellt von der Firma Siegrist in Langenthal – investierte der Veteranen-Turnverband viel Geld: Rund 16’000 Franken kostete die Anfertigung der neuen blau-roten Fahne, auf der die drei Kantonswappen rund um das Logo des Schweizerischen Turnverbands zu sehen sind. «Die Anschaffung war nötig – die alte Fahne ist bereits 25-jährig und nicht mehr im besten Zustand», erklärt Veteranen-Obmann Karl Tschuppert. Eingesetzt wird die Fahne insbesondere bei Feierlichkeiten befreundeter Organisationen sowie bei Beerdigungen von Mitgliedern.

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