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Strafanzeige eingereicht – der FC Luzern handelt nach dem Spielabbruch

Der FC Luzern reicht nach dem Spielabbruch im Heimspiel gegen GC eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Luzern ein.

(jwe) Nach dem Spielabbruch im Heimspiel gegen den Grasshopper Club aus Zürich reagiert nun der FC Luzern: Nach sorgfältiger Prüfung und Auswertung des Videomaterials reicht der FCL wegen Nötigung, Rassismus und Sachbeschädigung eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Luzern ein.

Interessant sind insbesondere die beiden Begriffe Rassismus und Sachbeschädigung. Auf Nachfrage unserer Zeitung sagt FCL-Mediensprecher Markus Krienbühl: «Im Innenraum der Swissporarena ist es zu Sachbeschädigung gekommen und beim Rassismus geht es um die Situation mit einem dunkelhäutigen GC-Spieler bei der es zu einer kurzen Rangelei kam.» Mehr will der FC Luzern momentan nicht sagen.

Bisher keine Anzeige von GC

In der Mitteilung schreibt der FCL, dass der Verein sich mit der Strafanzeige klar von den «begangenen Aktionen» im Stadion distanziert. Er hofft, dass in diesem Rahmen eine «rigorose strafrechtliche Verfolgung» möglich ist.

Und was machen die GC-Verantwortlichen? Simon Kopp, Sprecher der Staatsanwaltschaft Luzern bestätigt auf Nachfrage: «Der Grasshopper Club Zürich hat bis Donnerstagmittag keine Strafanzeige eingereicht.»

Zwei GC-Fans festgenommen

GC-Ultra und Neonazi S.N. hat sich gestern der Polizei gestellt, wie Blick.ch berichtet. Dies, nachdem ihn die Aargauer Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Luzern am Dienstag im Aargau festnehmen wollte. Der 40-Jährige war am Sonntag für den Abbruch des Spiels FCL gegen GC mitverantwortlich. Er war schon beim Spielabbruch in Sion vom 16. März an vorderster Front dabei, als Fans Feuerwerkskörper aufs Spielfeld warfen. Ob der Winterthurer in Untersuchungshaft kommt, entscheidet sich laut Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, bis spätestens Freitagmorgen.

Zudem teilte Kopp am Donnerstagmorgen mit, das ein zweiter GC-Fan im Auftrag der Luzerner Staatsanwaltschaft in Zürich festgenommen wurde. Die beiden festgenommenen Personen befinden sich derzeit im Kanton Luzern in Polizei-Gewahrsam und werden befragt. Ob einer der beiden Männer in Untersuchungshaft kommt, entscheidet sich laut Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, bis spätestens Freitagmorgen. (nus)

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