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Kolumne

«Stadtwärts»: Schicksal des Velofahrers

Vom täglichen Kampf auf dem Weg über den Bundesplatz berichtet Beatrice Vogel.
Beatrice Vogel
Beatrice Vogel.

Beatrice Vogel.

Velofahrer haben es schwer in der Stadt Luzern. Auf meinem Arbeitsweg lauern lauter Gefahren. Auch weil mir Autofahrer wenig Sympathie entgegenbringen. Am schlimmsten ist auf dieser Strecke der Bundesplatz. Wie man so einen zweispurig-einspurigen Kreisel bauen kann, ist mir ein Rätsel.

Erst vergangene Woche wurde ich hier fast überfahren. Der Autofahrer war sich seines Fehlers anscheinend voll bewusst: Er zeigte er mir nach dem Fast-Unfall den Vogel und brauste weiter. Verkehrsteilnehmer, die es gut mit den Velofahrern meinen, sind die Fussgänger. Manchmal allerdings zu gut. Obwohl sie auf dem Fussgängerstreifen Vortritt haben, bestehen sie oft darauf, auf diesen zu verzichten. Wenn ich aber bereits bremse (und den Bremsweg so kalkuliere, dass ich, ohne anzuhalten, hinter dem Fussgänger durchfahren kann), ärgert es mich, wenn der Fussgänger statt zu gehen wartet. Dann ist das Bremsen meist so weit fortgeschritten, dass ich doch ganz anhalten muss. Liebe Fussgänger, es ist anstrengend, nach dem Anhalten wieder anzufahren!

Es ist ein Fluch, in Luzern Velo zu fahren. Trotzdem mache ich es gern, weil es im Stadtverkehr kein effizienteres Transportmittel gibt – und wegen der Aussicht. Der Blick auf See und Berge ist unbezahlbar. Der Bundesplatz ist auch in dieser Hinsicht besonders: Der Kreisel ist immer wunderschön bepflanzt. Immerhin. Das entschädigt wenigstens für den täglichen Kampf beim Monsterkreisel.

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