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Spitex-Kantonalverband Luzern moniert Kürzungen von Bundesgeldern

Der Bund kürzt per 1. Januar 2020 die Krankenversicherungsbeiträge der Spitex um 3,6 Prozent. Der Spitex fehlt« jegliches Verständnis für diesen Entscheid».

(pd/sb) Der Spitex-Kantonalverband Luzern übt scharfe Kritik am Entscheid des eidgenössischen Departements des Innern (EDI). Dieses hat gestern kommuniziert, dass es die Krankenversicherungsbeiträge der Spitex per 1. Januar 2020 um 3,6 Prozent kürzt. «Dem Spitex-
Kantonalverband fehlt jegliches Verständnis für diesen Entscheid, der dem Grundsatz ambulant vor stationär widerspricht», heisst es in einer Mitteilung. Die Kürzung der Beiträge könne weder der Kantonalverband noch Spitex Schweiz nachvollziehen. «Seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 sind die Beiträge unverändert hoch und waren bereits bei der Einführung nicht kostendeckend. Statt den Betrag zu kürzen, müsste man ihn seit Jahren erhöhen», heisst es weiter.

Die Kürzung der Beiträge führe zu einer Erhöhung des Restfinanzierungsbeitrages bei den Gemeinden. Das EDI nehme mit seinem Entscheid eine bewusste Schwächung der ambulanten Pflege in Kauf.

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