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Patrouille Suisse, Oldtimer-Flugzeuge, Flugsimulatoren: Zehntausende Zuschauer werden in Emmen erwartet

Am 24. und 25. Mai öffnet der Militärflugplatz Emmen seine Türen für die Bevölkerung. Grund: Er existiert seit 80 Jahren. Beim Blick hinter die Kulissen spielt auch die Patrouille Suisse eine wichtige Rolle, denn auch sie hat etwas zu feiern.
Hugo Bischof

Flugfans sollten sich den Freitag/Samstag, 24./25. Mai, in ihrer Agenda rot anstreichen. An diesen beiden Tagen öffnet der Militärflugplatz Emmen seine Türen und Tore für die interessierte Öffentlichkeit. Erwartet werden am Freitag 10 000 bis 12 000, am Samstag rund 25 000 Besucher. «Mehr könnten wir kaum bewältigen, daher werben wir für unseren Anlass bewusst nur in der Zentralschweiz», sagte OK-Chef Paul Jäger, stellvertretender Flugplatzkommandant, am Montag an einer Medienorientierung.

Es ist das erste Mal seit fast sechs Jahren, dass der Flugplatz Emmen wieder einen solchen Grossanlass erlebt. Anlass dafür sind zwei Jubiläen: Einerseits gibt es den Militärflugplatz Emmen seit mittlerweile 80 Jahren. Andererseits feiert die Flugstaffel Patrouille Suisse, deren «Homebase» seit 25 Jahren Emmen ist, ihr 55-jähriges Bestehen.

Training der Patrouille Suisse am 12. April in Emmen:

Alle Flugzeugtypen in der Luft zu bestaunen

«Sämtliche Flugzeugtypen der Schweizer Luftwaffe werden an den Tagen der Öffentlichkeit in der Luft zu bestaunen sein», sagt Paul Jäger. Dazu gibt es Führungen sowie Vorstellungen, Ausstellungen von Flugzeugen, Systemen und Spezialfahrzeugen. Ein Höhepunkt werden die Flugshows der Patrouille Suisse sein. Die Kunstflugstaffel hat letzte Woche über der Zentralschweiz trainiert, unter anderem am Freitag. Bereits hier war der Andrang auf der Besucherplattform beim Flugplatz Emmen gross.

Die Mitglieder der Patrouille Suisse (von links): Nils Hämmerli («Jamie», Kommandant), Gunnar Jansen («Gandalf», Leader), Claudius Meier («Mac»), David Pereira («Pepe»), Martin Schär («Jaydee»), Lukas Mannini («Bigfoot», 2. Solist), Michael Duft («Püpi», 1. Solist). Bild: Hugo Bischof (Emmen, 15. April 2019)

Die Mitglieder der Patrouille Suisse (von links): Nils Hämmerli («Jamie», Kommandant), Gunnar Jansen («Gandalf», Leader), Claudius Meier («Mac»), David Pereira («Pepe»), Martin Schär («Jaydee»), Lukas Mannini («Bigfoot», 2. Solist), Michael Duft («Püpi», 1. Solist). Bild: Hugo Bischof (Emmen, 15. April 2019)

«Gandalf», «Mac», «Pepe», «Jaaydee», «Bigfoot», «Püpi»: So lauten die Übernamen der sechs aktuellen Patrouille-Suisse-Piloten. Sie sind zwischen 29- und 36-jährig. Ihre Formationen heissen «Delta», «Diamant» oder «Melkstuhl». Dazu kommt gelegentlich auch der «Flirt». Flirtende rotweisse F-5-Tiger-Flugzeuge über dem Emmer Himmel – ein schönes Bild. Dazu kann das Publikum live verfolgen, wie neuste militärische Aufklärungsdrohnen ausschwärmen und die Gegend von oben «ausspionieren».

Skyguide, Flugsimulatoren, mobile Sofort-Einsatz-Elemente, ein Ad-hoc-Militärspital: Das sind einige weitere Attraktionen. Auch Oldtimer-Flugzeuge sind ausgestellt – Bücker, C-36, Vampire, Hunter. Nicht zu sehen sein werden die zurzeit für die Schweizer Armee evaluierten neuen Kampfflugzeuge. Also weder Eurofighter noch Lockheed noch Gripen. «Das ist ein bewusster Entscheid», sagt Flugplatzkommandant Frédéric Ryff. «Denn wenn schon, müssten wir alle zeigen, und dann kämen wohl hunderttausend Besucher, was uns definitiv überfordern würde.»

Der Eintritt ist gratis; Parkplätze kosten 10 Franken. Es gibt Shuttlebusse von und zu den Bahnhöfen Emmenbrücke, Gersag und Waldibrücke.

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