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Neue ABL-Siedlung Himmelrich wird aufgewertet

Der Bau der ABL-Siedlung ist weit fortgeschritten. Jetzt wird die Verschönerung der Umgebung aufgegleist.
Sandra Monika Ziegler, Christian Tschümperlin
Die Himmelrich- und Tödistrasse sollen mit Bäumen und Kiesbelag verschönert werden. Am linken Rand sieht man die Neubausiedlung der ABL. (Grafik: ABL)

Die Himmelrich- und Tödistrasse sollen mit Bäumen und Kiesbelag verschönert werden. Am linken Rand sieht man die Neubausiedlung der ABL. (Grafik: ABL)

Mit dem «Himmelrich 3» entsteht in der Luzerner Neustadt zurzeit eine neue Genossenschaftssiedlung der Allgemeinen Baugenossenschaft Luzern (ABL). Im Juni sollen die ersten Wohnungen bezugsbereit sein. Für die Bauarbeiten wurde die Himmelrichstrasse zerstört und muss nun wieder hergestellt werden, wie die Stadt mitteilt. Der Stadtrat beantragt für die neue Strassenraumgestaltung Himmelrich- und Tödistrasse beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit in der Höhe von 1,05 Millionen Franken. Vorgesehen ist, die bestehenden Rabatten zu entfernen und einen einheitlichen Belag einzusetzen. Der Abschnitt soll ein attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsort werden. Geplant sind zudem Kiesfelder, die mit 15 Hochstammbäumen, leichten Staudenbepflanzungen und Sitzbänken bestückt werden sollen. In der Himmelrichstrasse muss zudem der Baum, der auf Höhe Bundesstrasse steht, gefällt werden. Neu gepflanzt werden in der Himmelrichstrasse 6 Feldahornbäume und in der Tödistrasse 9 Rot-Eschen.

Einbahn für Autos

Zum Verkehrsregime hält der Luzerner Stadtrat in seinem Bericht und Antrag fest, dass für den motorisierten Individualverkehr ein Einbahnregime - mit Zufahrt von der Bundesstrasse - bevorzugt wird. Im Gegenverkehr könnten dann nur noch Velos und Mofas zirkulieren. Zudem wird wie bereits anfangs April angekündigt ein grosszügiger Velo- und Motoparkplatz erstellt. Wird der Sonderkredit bewilligt, dann wird diesen Herbst mit den Arbeiten begonnen und voraussichtlich im Frühjahr 2020 werden sie beendet sein.

ABL lanciert Künstlerwettbewerb

Nicht nur die Strassen sollen verschönert werden. Die neue ABL-Siedlung Himmelrich soll auch durch Kunstwerke auffallen. Dazu läuft zurzeit ein Künstlerwettbewerb. «Es kann sich beispielsweise um ein dreidimensionales Werk, eine Umsetzung am Boden oder im Luftraum handeln. Wir haben bewusst einen Spielraum offen gelassen», erklärt Projektleiterin Chantal Wartenweiler. Die Kunst soll die Mieterschaft, aber auch Passanten und Quartierbewohner inspirieren. Aufgestellt wird das Kunstwerk im Innenhof der ABL-Siedlung oder im Strassenraum der Claridenstrasse. Bis 17. Mai haben Künstlerinnen und Künstler aus der Zentralschweiz die Möglichkeit, ihr Bewerbungsdossier für die Präqualifikation einzureichen. Gesucht sind Leute, die im Kunstbereich lokal oder regional aktiv sind. Bisher ist schon eine schöne Anzahl Bewerbungen eingegangen. Das Kostendach für die Umsetzung der Kunstinstallation beläuft sich auf 180’000 Franken.

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