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Nanopartikel in Sonnencrèmes – Deklaration hat noch Verbesserungspotenzial

Spätestens in zwei Jahren müssen Nanopartikel in Kosmetika deklariert werden. Eine erste Untersuchung von Sonnencrèmes in Luzern zeigt: Es haben noch nicht alle Betriebe die Anpassungen gemacht.

(pd/jwe) Ab Mai 2021 müssen alle Nano-Bestandteile in Kosmetika auf dem Produkt aufgeführt und mit dem Wort «Nano» vermerkt werden. Damit sollen die Konsumentinnen und Konsumenten in Zukunft zwischen nano-haltigen und konventionellen Produkten entscheiden können.

Auswirkungen von Nanopartikeln auf die Gesundheit

Die Eigenschaften von Nanomaterialien können sich nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirken – beispielsweise, wenn freigesetzte Partikel in den Körper gelangen, sich dort verteilen und in verschiedenen Organen anreichern. Deshalb kann ein Nanomaterial durchaus andere toxische Eigenschaften aufweisen oder in andere Organe gelangen als grösseres Material. Die Risiken von Nanopartikeln werden derzeit weltweit erforscht. Insbesondere der Einsatz von Titandioxid wurde in den letzten Wochen kontrovers diskutiert. (pd)

Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz des Kantons Luzern hat zehn Sonnencrèmes auf Nanopartikeln von Titandioxid untersucht. Dieser Stoff wird oft als UV-Filter eingesetzt.

Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz des Kantons Luzern hat in zehn Sonnenschutzprodukten die Partikelgrösse des UV-Filters Titandioxid untersucht. In sieben Produkten konnten Nanopartikel des Materials nachgewiesen werden. (Bild: Kanton Luzern)

Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz des Kantons Luzern hat in zehn Sonnenschutzprodukten die Partikelgrösse des UV-Filters Titandioxid untersucht. In sieben Produkten konnten Nanopartikel des Materials nachgewiesen werden. (Bild: Kanton Luzern)

Das Resultat der Untersuchung gemäss einer Mitteilung vom Kanton Luzern: «Bei vier Produkten war dies für die Konsumenten ersichtlich, da es auf der Etikette deklariert war. Bei drei Produkten fanden sich keine Angaben zum Einsatz von Nanomaterialien auf dem Produkt»

Die Dienststelle habe die zuständigen Betriebe über die Befunde informiert und aufgefordert, die erforderlichen Anpassungen bei der Deklarierung einzuleiten.

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