Luzerner spenden fleissig: Bereits mehr als 904'000 Franken für kranke Valeria

Um ein neues Medikament zur Behebung von Valerias Gendefekt zu entwickeln, sammelt Familie Schenkel aus Horw 900'000 Franken via Crowdfunding. Ein voller Erfolg – das zeigt sich am Sonntagabend, denn bis dahin wurden bereits mehr als 904'00 Franken gespendet. 

Chiara Stäheli
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Die Crowdfunding-Kampagne der Familie Schenkel läuft erfolgreich. (Bild: Pius Amrein, Horw, 25. April 2019)

Die Crowdfunding-Kampagne der Familie Schenkel läuft erfolgreich. (Bild: Pius Amrein, Horw, 25. April 2019)

Die einjährige Valeria Schenkel aus Horw hat einen extrem seltenen, nicht vererbbaren Defekt auf dem Gen namens KCNT1 – weltweit sind nur etwa 100 Personen davon betroffen. Um den Gendefekt zu beheben, arbeiten Forscher der Yale University in den USA an einem Medikament, das Valeria helfen soll. 

Doch damit Valeria davon Gebrauch machen kann, muss zuerst die Finanzierung gesichert sein: Rund 1,8 Millionen Franken kostet die Entwicklung des neuen Medikaments.

Die Hälfte dieses Betrages hat Familie Schenkel bereits zusammen – dank Ersparnissen, Verwandten, Freunden und Spendern. Um die restlichen 900'000 Franken zu sammeln, haben Freunde der Familie nun die Kampagne «Rette Valeria» ins Leben gerufen.

Seit dem Start der Kampagne am Freitag ist dieses Ziel bereits übertroffen worden. Denn bis am Sonntagabend sind schon 904'000 Franken gespendet worden – dies von über 10'000 verschiedenen Personen. 

Hinweis: Alle Infos zur Kampagne «Rette Valeria», zu den Konzerten, Aktionen und Spendemöglichkeiten finden Sie hier.