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Pro & Contra

Luzerner Regierungsratswahl: Wir sagen Ihnen, wer aufs Ticket soll

Paul Winiker, Korintha Bärtsch und Marcel Schwerzmann wollen in der Wahl vom 19. Mai die Luzerner Regierung komplettieren. Hier liefern wir Ihnen im Pro & Contra die Argumente, welches Duo dieses Ziel erreichen soll.
Christian Peter Meier
Paul Winiker (links), Korintha Bärtsch und Marcel Schwerzmann am von unserer Zeitung organisierten Podiumsgespräch an der Luga. (Bild: Jakob Ineichen, 4. Mai 2019)

Paul Winiker (links), Korintha Bärtsch und Marcel Schwerzmann am von unserer Zeitung organisierten Podiumsgespräch an der Luga. (Bild: Jakob Ineichen, 4. Mai 2019)

Der Kommentar für Kontinuität:

Der Kommentar für Konkordanz:

Die Übersicht:

In der neuen Luzerner Regierung sitzen mit Sicherheit Guido Graf (CVP, 60, bisher), Reto Wyss (CVP, 54, bisher) und Fabian Peter (FDP, 42, neu). Denn diese drei bürgerlichen Männer wurden am 31. März vom Volk schon im ersten Wahlgang gewählt – mit zum Teil komfortablem Abstand zum absoluten Mehr. Ganz der Logik des Majorzes folgend, bevorzugten die Wählerinnen und Wähler also die moderaten Kräfte der politischen Mitte. Das ist letztlich so gewollt: Unser Wahlsystem ist nicht darauf ausgelegt, eine arithmetisch korrekte Verteilung der Regierungssitze auf die politischen Blöcke im Parlament zu garantieren. Wer es anders wünschte, müsste konsequenterweise dem (bei Exekutivwahlen mittlerweile fast ausgestorbenen) Proporz das Wort reden. Und wer tut dies heute schon?

Prominentestes «Opfer» des Systems war während mehrerer Legislaturen die SVP, die es trotz ihres Höhenflugs nicht in die Luzerner Regierung schaffte. Einzig zwischen 2005 und 2007 gab sie mit Regierungsrat Daniel Bühlmann ein unglückliches, zweijähriges Gastspiel. Um dann weitere acht Jahre auf ihren Einzug in die Exekutive zu warten – bis schliesslich 2015 Paul Winiker genügend Stimmen machte. Den späten Erfolg erzielte die SVP bezeichnenderweise auf Kosten der SP, die es nach über 50-jähriger Präsenz aus der Luzerner Regierung spülte. Seither hat nun also die Linke das Nachsehen.

Die Wiederwahl in die Regierung hat Paul Winiker (63) trotz des Bisherigen-Bonus im ersten Wahlgang verfehlt – wenn auch nur knapp. Viel deutlicher verpasste Marcel Schwerzmann (54) das Ziel. Er, der parteilose, aber FDP-nahe Politiker, ist ein Spezialfall. Und zwar seit seinem Einzug in die Regierung vor zwölf Jahren, als er nach dem besagten unglücklichen Gastspiel der SVP das Rennen gewann. Seither vermochte Schwerzmann seinen Sitz zweimal erfolgreich zu verteidigen. Nun strebt er eine vierte Legislatur an. Der erste Wahlgang verlief allerdings für Schwerzmann eher enttäuschend, landete er doch bloss auf dem siebten von neun Rängen. Dies legt nahe, dass viele Wählerinnen und Wähler ihn allein, den Finanzdirektor, persönlich für die Sparübungen der vergangenen Jahre verantwortlich machen.

Deutlich besser lief es Ende März für die grüne Korintha Bärtsch (34). Die Umweltwissenschaftlerin und Fraktionschefin im Luzerner Stadtparlament liess als neue Kandidatin nicht nur Schwerzmann hinter sich, sondern auch SP-Kandidat Jörg Meyer. Nun steigt sie als Kandidatin der vereinigten Linken in den zweiten Wahlgang und – erneut – als einzige Frau. Apropos: Bei einer Wahl wäre Bärtsch nach Brigitte Mürner (CVP, 88-98), Margrit Fischer (CVP, 99-03) und Yvonne Schärli (SP, 03-15) erst die vierte Luzerner Regierungsrätin seit Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton 1970.

Welche Schlüsse lassen sich nun aus dieser Ausgangslage ziehen? Bitte lesen Sie hier weiter!

Der Kommentar für Konkordanz:

Der Kommentar für Kontinuität:

Schauen Sie die Podiumsdiskussion im Video:

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