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Leicht erhöhte Naphthalinwerte in Ebikoner Schulhaus

Im Schulhaus Zentral sind bei Raumluftmessungen in vier Räumen Schadstoffe gemessen worden. Während den Sommerferien werden die betroffenen Zimmer saniert.

(rgr/std/pd) Nachdem im Schulhaus Zentral unangenehme Gerüche wahrgenommen wurden, hat die Gemeinde Ebikon gemeinsam mit einer spezialisierten Firma im Gebäude Raumluftmessungen durchgeführt, wie der Gemeinderat am Donnerstagmorgen mitteilte.

«Die Messergebnisse zeigen, dass der Haupttrakt des Schulhauses aus den 1940er Jahren gänzlich unbelastet ist. In vier Zimmern, welche aus einer späteren Bauetappe stammen, wurde jedoch ein leicht erhöhter Naphthalinwert gemessen», heisst es weiter.

Der von der Weltgesundheitsorganisation definierte Richtwert II von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter werde im Handarbeitszimmer und im Singsaal um 2.7 respektive 1.7 Mikrogramm knapp überschritten. Die Messergebnisse der Schulzimmer 11 und 18 liegen bei 15.8 respektive 10.6 Mikrogramm.

Massnahmen zum Schutz der Raumbenutzer

Die Messungen wurden in ungelüfteten und geschlossenen Räumen durchgeführt. Ab einem Richtwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft werden Massnahmen zum Schutz der Raumbenutzer empfohlen. Der Gemeinderat und die Schulleitung haben diverse Sofortmassnahmen eingeleitet, um die Schadstoffe in der Luft auf ein unkritisches Niveau zu senken. «Mittels Luftreinigern und einem Lüftungsplan können die Werte unter den kritischen Richtwert gesenkt werden. Dieser Lüftungsansatz wird ab sofort bis zu den Sommerferien in den Zimmern 11 und 18 sowie im Singsaal umgesetzt», so der Gemeinderat.

Das Handarbeitszimmer wurde geschlossen, damit dort weiterführende Untersuchungen an den Bausubstanzen vorgenommen werden können. «Mittels Bodensondierungen soll einerseits die Quelle des Schadstoffs identifiziert werden – andererseits lassen sich aus den Detailuntersuchungen konkrete Massnahmen für die geplanten Sanierungsarbeiten im Sommer ableiten», schreibt Andreas Michel, Gemeindevizepräsident und Vorsteher des Ressorts Bildung. Während den Sommerferien werden die betroffenen Räume saniert.

Die Wirksamkeit der Sofortmassnahmen werde mittels weiterer Kontrollmessungen laufend untersucht. Bis zu den Sommerferien werde die Luftqualität im Schulhaus streng beobachtet, sodass bei Auffälligkeiten sofort reagiert werden könne.

Naphthalin steht im Verdacht, krebserregend zu sein, wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht. Der Schadstoff wurde in zahlreichen anderen Schulhäusern in der Region gefunden. In Ebikon war das im Höfli der Fall, wo die Kinder nun in einem Provisorium unterrichtet werden

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