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Mehrere Familienmitglieder von Loredana sollen Geld erhalten haben – und ist die Rapperin zurück in Luzern?

Der Fall Loredana zieht weitere Kreise. Nach Angaben von «20 Minuten» haben noch weitere Familienmitglieder der Luzerner Rapperin Geld vom Walliser Ehepaar erhalten. So etwa ein weiterer Bruder Loredanas und ein Bruder ihres Ehemanns Mozzik.
Loredana Zefi (rechts) und ihr Ehemann Gramoz Aliu bei einer Pressekonferenz am 10. Mai 2019. (Bild: EPA/VALDRIN XHEMAJ)

Loredana Zefi (rechts) und ihr Ehemann Gramoz Aliu bei einer Pressekonferenz am 10. Mai 2019. (Bild: EPA/VALDRIN XHEMAJ)

(zim) Neues zum Fall Loredana: Dass einer von Loredanas Brüdern unter falschem Namen einem Walliser Ehepaar eine Lügengeschichte aufgetischt und so 200'000 Franken erhalten haben soll, wurde bereits bekannt. Nun berichtet «20 Minuten», dass noch mehr Familienmitglieder Geld erhalten haben sollen.

Einem anderen Bruder seien 6900 Franken überwiesen worden. Dieser sei schon mehrmals straffällig und aus der Schweiz ausgeschafft worden. Bei seinem Rekurs gegen den Landesverweis sei der Bruder vom Anwaltsbüro von Valentin Landmann verteidigt worden. Der Rekurs wurde gemäss «20 Minuten» 2016 vom Luzerner Kantonsgericht abgewiesen. Loredana soll sich selbst gegenüber dem Walliser Ehepaar als Anwältin Anna Landmann, eine uneheliche Tochter von Valentin Landmann, ausgegeben haben.

Zahlungen von 12'000 Franken seien zudem an den Bruder von Loredanas Ehemann Mozzik gegangen. Dem Walliser Ehepaar sei gesagt worden, dieses Geld werde dafür eingesetzt, dass sie ihr ursprünglich geliehenes Geld wieder zurückerstattet erhalten. Des Weiteren soll gemäss der Gratiszeitung auch Loredanas Mutter vom Walliser Ehepaar Geld erhalten haben, ausserdem habe eine Verwandte der Rapperin mit der Kreditkarte des Walliser Ehemannes im Internet Kosmetika bestellt.

Loredana Zefi selbst wird beschuldigt, das Walliser Ehepaar um 700'000 Franken gebracht zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sollte sie jedoch rechtsgültig verurteilt werden, droht ihr ein Landesverweis. Dabei hat die in Emmenbrücke aufgewachsene Rapperin mit kosovarischer Staatsbürgerschaft laut «20 Minuten» einst sogar Schweizerin werden wollen. Ende 2013 habe sie in Emmen ein Einbürgerungsgesuch gestellt. Dieses habe sie jedoch wieder zurückgezogen oder aber es sei abgelehnt worden. Die Gemeinde wollte sich aus Datenschutzgründen nicht zu dem Fall äussern.

Instagram-Post lässt auf Rückkehr in die Schweiz schliessen

Es ist gut möglich, dass Loredana nach ihrem Videodreh im Kosovo wieder zurück in der Schweiz ist. Bilder auf ihrem Instagram-Account, beschriftet mit den vielsagenden Texten «I love you Schweiz» und «Zurück nach hause», lassen dies zumindest vermuten. Auch ihr Ehemann wurde bereits wieder in Luzern gesichtet, wie unsere Zeitung von Anwohnern erfahren hat.

(Bild: Instagram/ Loredana)

(Bild: Instagram/ Loredana)

Apropos Instagram: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben Loredana zumindest diesbezüglich nicht geschadet. Im Gegenteil: Wie die Zahlen auf likeometer.co, auf dem die beliebtesten Influencer weltweit aufgeführt sind, zeigen, ist die Anzahl ihrer Follower in der vergangenen Woche deutlich in die Höhe geschnellt.

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