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Kommentar

Löhne und Pensen der Krienser Stadträte: Externe Analyse darf nicht zu teurem Rohrkrepierer werden

Stefan Dähler, stellvertretender Leiter Ressort Stadt/Region, über die leidige Diskussion über Löhne und Pensen der Krienser Stadträte.
Stefan Dähler
Stefan Dähler, Stv. Leiter Ressort Stadt/Region

Stefan Dähler, Stv. Leiter Ressort Stadt/Region

Die leidige Diskussion um die Löhne sowie die Pensen der Krienser Stadträte geht in eine weitere Runde. Das ist bedauerlich. Es wäre für das politische Klima in Kriens wichtig gewesen, endlich einen Schlussstrich unter das Thema ziehen zu können, das im Stadtrat und auch im Einwohnerrat für derart heftige Wortwechsel gesorgt hat – und es also auch in Zukunft wird. Unschön ist auch, dass potenzielle Stadtratskandidaten – die Wahlen 2020 sind nicht mehr so weit weg – noch lange nicht wissen, welche Arbeitsbedingungen auf sie warten würden.

Doch die Rückweisung des Antrags und die Forderung nach einer tiefergehenden Analyse sind angesichts der Faktenlage verständlich. Der Stadtrat hat es nicht geschafft, eine einheitliche Zeiterfassung durchzuführen, eine Vergleichbarkeit der Arbeitsbelastung ist daher kaum möglich.

Aber bei SP und vor allem den Grünen sowie der SVP sind auch viele grundsätzliche Vorbehalte gegen das Vollamt vorhanden. Sofern die Analyse zum Schluss kommt, dass ein solches die beste Lösung wäre, müssen diese Parteien auch bereit sein, ihre Haltung zu überdenken. Sonst verkommt die von ihnen initiierte Untersuchung zu einem teuren Rohrkrepierer, der nur dazu gedient hat, eine umstrittene Entscheidung zu verschieben.

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