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Der Sommer kann kommen: Blumen schmücken die Kapellbrücke

Die Stadtgärtner haben am Donnerstag 278 Blumenkästen an der Kapellbrücke in der Stadt Luzern angebracht. Diese werden bis im November für Farbtupfer am Wahrzeichen Luzerns sorgen.
Sandra Peter
Ein Mitarbeiter der Stadtgärtnerei kümmert sich um den Blumenschmuck auf der Kapellbrücke. (Bild: LTAG / Laila Bosco)

Ein Mitarbeiter der Stadtgärtnerei kümmert sich um den Blumenschmuck auf der Kapellbrücke. (Bild: LTAG / Laila Bosco)

Die Stadt Luzern macht sich bereit für den Sommer: Am Donnerstagmorgen früh haben die Stadtgärtner 278 Blumenkästen entlang der Kapellbrücke angebracht. Die Bilder dazu hat die Stadt Luzern auf Facebook gepostet:

«Der Blumenschmuck an der Kapellbrücke ist der erste den wir jeweils im Sommer anbringen und der letzte den wir wieder abräumen.»

Das sagt Christoph Schoch, Leiter Zentrale Dienste der Stadtgärtnerei. Zum Montieren der Blumenkästen und dem anschliessenden Wässern waren sechs Leute am Donnerstagmorgen von 5 Uhr bis etwa halb 9 Uhr im Einsatz.

(Bild: LTAG / Laila Bosco)

(Bild: LTAG / Laila Bosco)

Sie transportierten die Blumen auf die Kapellbrücke, brachten die Bügel für die Blumenkisten an, setzten die Kisten ein und versahen diese noch mit einem Sicherheitsbügel darüber.

«Damit man die Kisten nicht so einfach rausnehmen und in die Reuss werfen oder mitnehmen kann.»

Die Blumenkisten sind befüllt mit Begonien, Petunien, Hängegeranien und Mottenkraut. Insgesamt elf Pflanzen befinden sich in einer Kiste. Alle Pflanzen stammen aus der Stadtgärtnerei, sie sind alle am Rotsee kultiviert worden.

(Bild: LTAG / Laila Bosco)

(Bild: LTAG / Laila Bosco)

Der Pflanzenwert beträgt gemäss Schoch etwa 35 bis 40 Franken pro Box. Nicht mitgerechnet sind dabei die Arbeit, die Erde und die Kiste selber. Das biologische Pflanzensubstrat in den Kisten hat die Stadtgärtnerei selber gemischt mit Kompost aus den eigenen Anlagen.

«Die Erde ist der Schlüssel, damit alles gut wächst.»

Dies sei jeweils auch seine Antwort auf die Frage, was denn das Geheimnis für so schöne Blumen auf der Kapellbrücke sei, verrät Schoch.

Die Blumen werden jeweils bei Bedarf – je nach Wetter und Stand der Pflanzen – zwischen 5 und 10 Uhr gewässert, geputzt und gepflegt. Möglichst in den frühen Morgenstunden, um den Besucherströmen auszuweichen. Im letzten Jahr hat die Stadtgärtnerei die Blumen auf der Kapellbrücke durchschnittlich einmal pro Woche getränkt. Die Kisten hätten unten einen Wasserspeicher von acht Litern, sonst müsste man häufiger giessen, sagt Schoch.

(Bild: LTAG / Ueli Schürmann)

(Bild: LTAG / Ueli Schürmann)

Abgenommen wir der Blumenschmuck am Montag nach dem Lucerne Marathon. Schoch führt aus:

«Das Reusswasser funktioniert wie eine kleine Bodenheizung, ist jetzt etwa 11 Grad warm.»

Deswegen könnten die Blumen bereits jetzt angebracht werden und bis im November, wenn das Wasser noch wärmer sei, bleiben. Die Pflanzen könnten teilweise sogar bis im Dezember stehen gelassen werden, sagt er. Aber: «Alles hat seine Zeit.»

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