Blasmusik im Kanton Luzern: Parademusik wird freiwillig

Luzerner Blasmusikvereine haben ab 2020 die Wahl, ob sie am Wettspielvortrag und der Parademusik teilnehmen möchten. Der Luzerner Kantonal-Blasmusikverband hat sein Reglement angepasst.

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(pd/fi) Im Fokus der Delegiertenversammlung des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbands (LKBV) stand die Parademusik: Künftig können die Vereine an kantonalen Musikfesten und Musiktagen frei wählen, ob sie am Wettspielvortrag und der Parademusik teilnehmen möchten. Die bisherige Pflicht, sich für beides anzumelden, entfällt. Das hat die Mehrheit der 235 Delegierten am Samstag in Ebikon beschlossen. Die sogenannte «Freiwilligkeit der Vorträge» gilt erstmals am Luzerner Kantonal-Musikfest 2020 in Emmen, wo auch die neue Verbandsfahne eingeweiht werden soll.

Neuer Wettbewerb lanciert

Unter dem Patronat des LKBV wird erstmals ein Marsch Contest nach dem Vorbild des «Whit Friday» in England lanciert. Der «Marschpreis.LU» findet erstmals 2020 in der Region Sempachersee statt. Austragungsorte sind Eich, Gunzwil, Neuenkirch, Rain und Rüediswil. Ferner wurden die Delegierten über die kommenden Austragungsorte von Musikanlässen informiert: Das Jugendmusikfest samt Veteranenehrung 2021 wird in Rickenbach stattfinden, der Musiktag 2022 in Ruswil.