Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Aufbau Schüpfheimer Sommernacht-Festival: Jedes Jahr beginnen sie bei null

Schüpfheim rüstet sich für das Sommernacht-Festival vom kommenden Wochenende mit rund 3500 Besuchern. Beim Aufbau funkt das Wetter schon mal dazwischen, wie ein Augenschein vor Ort zeigt.
Stephan Santschi
Die Aufbauarbeiten für das Festival sind in vollem Gang – rechts Bauchef Daniel Zihlmann. (Bilder: Eveline Beerkircher, Schüpfheim 27. Juli 2019)

Die Aufbauarbeiten für das Festival sind in vollem Gang – rechts Bauchef Daniel Zihlmann. (Bilder: Eveline Beerkircher, Schüpfheim 27. Juli 2019)

Reger Betrieb herrscht am Samstag auf dem Rasenfeld «Auf der Egg» oberhalb von Schüpfheim. Jährlich geht hier das Sommernacht-Festival über die Bühne – ein Volksfest mit rund 3500 Besuchern und einem bunten Konzertprogramm mit Fokus auf Schweizer Musikern. Am nächsten Freitag und Samstag (2./3. August) ist es wieder soweit und darum hat die organisierende Jordan Guggenmusig wie üblich am Wochenende davor die Aufbauarbeiten lanciert. «Von 9 bis 17 Uhr arbeiten wir mit rund 40 Leuten durch», erzählt OK-Präsidentin Daniela Röösli.

Zumindest fast. In diesem Moment ruht der Betrieb gerade, weil sich alle mit einem Speiseeis oder einem Cornet der traditionellen Glacepause widmen. Kurz darauf geht es aber speditiv weiter, die Einsatzkräfte wissen genau, was zu tun ist. Das typische Baustellenklischee – einer arbeitet, der Rest sieht zu – greift hier nicht. «Wir sind eingespielt und profitieren davon, dass wir in unserer Guggenmusig die unterschiedlichsten Fachleute haben», erzählt Röösli und zählt auf: «Gerüstbauer, Bodenleger, Logistiker, Zimmermänner, Maurer oder Sanitärtechniker – wir können auf viele Berufsgruppen zählen.»

Fleisch aus Schüpfheim, Eis aus Escholzmatt

Kompetenz, die auch nötig ist, denn die Macher des Sommernacht-Festivals beginnen jedes Mal bei null. Bereits bestehende Infrastruktur gibt es keine, auch Strom- und Wasserleitungen müssen eigens für die Veranstaltung gelegt werden. Aufgebaut werden eine Open-Air-Bühne für die Livebands, eine weitere Bühne für die Unterhaltungsmusik, sowie verschiedene Fest- und Barzelte. Röösli sagt:

«Erstmals haben wir eine separate Tiki-Bar eingerichtet. Dort servieren wir trendige Getränke wie Pims, Mojitos, Aperol Spritz und hochwertige Gins.»

Speis und Trank stammen dabei aus der Nähe, womit wir neben der Förderung von Schweizer Künstlern bei der zweiten Maxime des Festivals wären: der Berücksichtigung von regionalen Produkten. So liefert beispielsweise der Metzger aus Schüpfheim das Fleisch für die Steaks, Hamburger und Würste oder der Tiefkühlspezialist aus Escholzmatt das Eis für die Cocktails. «Sollte uns etwas ausgehen, können wir schnell für Nachschub sorgen», erklärt Röösli.

Nur ein Bereich blieb am Wochenende noch unberührt, und zwar dort, wo normalerweise das Tipi-Zelt steht. Bauchef Daniel Zihlmann sagt:

«Wegen den Gewitterwarnungen stellen wir es diesmal erst unter der Woche auf. In der Vergangenheit wurde es einmal von einem Sturm wieder zu Boden gerissen.»

Ansonsten ist der Aussenbereich eingerichtet, die starken Männer haben ihren Job erfüllt. Nun kommen noch die kreativen Frauen zum Einsatz, indem sie in den restlichen Tagen die Innenbereiche dekorieren. Dann ist sie bereit, die 19. Austragung des Sommernacht-Festivals in Schüpfheim – mit dem Krienser Damian Lynn am Samstag als Hauptact. Alle Infos auf www.sommernacht-festival.ch

Fetter Sound auch in Doppleschwand

Mit dem «Grund Openair» findet dieser Tage im Entlebuch noch ein weiteres Festival statt. Vom 31. Juli bis am 1. August haben die Organisatoren in Doppleschwand ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dieses steht am Mittwoch im Zeichen von Pop-Rock. Als Headliner konnte Ritschi, Leadsänger von Plüsch, gewonnen werden. Zuvor heizen etwa die «Swiss Cover Brass»-Band Still Searching ein oder die Nachwuchs-Indie-Rock-Band Apple Juice India ein. Den Schlusspunkt setzt die Nidwaldner Rockband Fighter V (ehemals Hairdryer). Am Nationalfeiertag gibt’s von 9 bis 16 Uhr volkstümliche Musik, etwa von ChueLee oder Fäaschtbänkler. (jon) Hinweis Infos und Tickets ab 30 Franken unter www.grundopenair.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.