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124 Betriebe im Kanton Luzern fallen bei der Lebensmittelkontrolle durch

Die Luzerner Bilanz der Lebensmittelkontrolle für das Jahr 2018 fällt relativ gut aus. Mit neun von zehn Betrieben ist der Kantonschemiker zufrieden. Beobachtet wird allerdings eine Kriminalisierung von Lebensmittelbetrügen.

(pd/lil) Im vergangenen Jahr hat die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz mehrere Tausend Proben aus den Bereichen Lebensmittel, Trinkwasser und Gebrauchsgegenstände gezogen und untersucht. Das Zeugnis für die Luzerner Lebensmittelbetriebe fällt gut aus: Die grosse Mehrheit hielt sich 2018 an die Sicherheits-, Qualitäts- und Deklarationsvorgaben. Dies teilt Silvio Arpagaus, Kantonschemiker und Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz des Kantons Luzern, mit.

Von den 6500 erhobenen Proben mussten 560 beanstandet werden. Dies entspricht einem Wert von 8.5 Prozent. Die meisten Beanstandungen im Kanton Luzern sind auf Hygiene im Lebensmittelbereich zurückzuführen. Die Lebensmittelkontrolle hat mikrobiologische Mängel ausgemacht. Diese sind vielfach auf unsachgemässe Handhabung zurückzuführen: Lagerung bei zu hohen Temperaturen, ungenügende Warentrennung, Überschreiten der Verbrauchsfristen.

Lebensmittelbetrug in zwei Fällen

Nebst der Lebensmittelprüfung wurden 1650 betriebliche Inspektionen durchgeführt. Dabei wurden Trinkwasserversorgungen, Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Verpflegungsbetriebe unter die Lupe genommen. Was dabei herauskam: Bei über 92 Prozent der Inspektionen wurden gute bis sehr gute Verhältnisse festgestellt.

Die 124 Betriebe, die wegen grösserer Mängel ein ungenügendes Zeugnis erhielten, sind nun verpflichtet, diese Mängel zu beheben und werden öfteren Kontrollen unterzogen. In zwei internationalen Fällen musste sich der Kantonschemiker Silvio Arpagaus mit gefälschten Lebensmitteln beschäftigen: Im einen Fall ging es um hochwertigen Wein, im anderen um Zitronensaftkonzentrat. Beide Güter wurden in die Schweiz importiert. Arpagaus sagt dazu:

«Lebensmittelbetrug ist nicht neu. Neu ist jedoch die Professionalität und kriminelle Energie, mit welcher diese betrieben wird.»

Kontrollen zum Schutz der Konsumenten

Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz stellt mit ihren Kontrollen sicher, dass sich Lebensmittelbetriebe an die gesetzlichen Vorgaben halten. In meist unangemeldeten Kontrollen werden die hygienischen Zustände, die Qualität der Lebensmittel und die korrekte Kennzeichnung geprüft. Dort, wo Mängel festgestellt werden, müssen diese vom Betrieb korrigiert werden. Die Kontrollen dienen dem Konsumentenschutz und sind eine Grundlage, dass Luzerner Lebensmittelproduzenten ihre Waren ins Ausland exportieren dürfen.

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