11. Adventsfenster: Jeden Abend leuchtet in Hellbühl ein neues Fenster

In unserem elften Adventsfenster zeigen wir eine Tradition, welche die Hellbühlerinnen und Hellbühler seit zwanzig Jahren pflegen.

 
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Gestern Abend haben Hellbühler Kinder auf dem Hof der Familie Bachmann das neuste Adventsfenster präsentiert.

Gestern Abend haben Hellbühler Kinder auf dem Hof der Familie Bachmann das neuste Adventsfenster präsentiert.

Bild: Eveline Beerkircher

Das neue Fenster wurde am Dienstagabend um 19 Uhr zum ersten Mal beleuchtet. Ein Dutzend Interessierte haben sich bei der Familie Bachmann eingefunden. Diese lebt auf einem Bauernhof etwas ausserhalb von Hellbühl. Die Familie hat das Fenster mit der Nummer 10 gestaltet und dafür viele Stunden Arbeit investiert. Bei der Eröffnung jedes Fensters wird jeweils Tee serviert. Viele verbinden die kleine «Vernissage» mit einem Winterspaziergang.

Jeden Abend geht in einem anderen Haus das Licht an, welches sodann ein neues Fenster zur Geltung kommen lässt. Adventsfenster haben im Kanton Luzern in vielen Gemeinden grosse Tradition. So auch im Dorf Hellbühl. Yvonne Schmid organisiert die Adventsfenster heuer mit dem Vorstand der Frauen- und Müttergemeinschaft. In ihrem Dorf gibt es die Adventsfenster seit 1999. «Die Frauen- und Müttergemeinschaft führt diese Adventstradition alle zwei Jahre durch.» Die Familien, die mitmachen, sind laut Yvonne Schmid völlig frei in der Gestaltung ihres Adventsfensters. Möglich ist auch eine Installation sowie eine spezielle Beleuchtung. «Einzige Voraussetzung ist, dass das Adventsfenster erst am entsprechenden Tag beleuchtet werden darf.»

«Es war ein schönes Projekt für die ganze Familie»

Nach Interessierten haben die Veranstalter per Aufruf im Informationsblatt der Gemeinde Neuenkirch, zu welcher Hellbühl gehört, gesucht.

Auch Yvonne Schmid macht mit ihrer Familie beim Adventsfenster mit. «Wir haben viele Stunden investiert. Aber es war ein schönes Projekt für die ganze Familie.» Ihr Fenster wird dann morgen erstmals Interessierten präsentiert. Verraten, was zu sehen sein wird, will sie derzeit noch nicht.

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