Abstimmung
In Meierskappel scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Meierskappel bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Meierskappel: 65.4 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Meierskappel: 65.4 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Meierskappel hat Nein gesagt zum Mediengesetz, und zwar mit 65.4 Prozent. Das ist der zehntgrösste Nein-Anteil im Kanton Luzern. Im Kanton Luzern ging die Abstimmung zum Mediengesetz mit 55 Prozent Nein aus. Die Schweiz stimmte 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Meierskappel in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 63.6 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 57.6 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Meierskappel fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Abschaffung der Emissionsabgabe

Meierskappel hat die Abschaffung der Emissionsabgabe knapp abgelehnt. 53.2 Prozent stimmten Nein. Der Kanton Luzern verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 60.6 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

In der Gemeinde Meierskappel hat es ein knappes Nein gegeben zum Tabakwerbeverbot. 52.7 Prozent lehnten die Vorlage ab. Mit einem fast identischen Nein-Stimmenanteil von 52.9 Prozent lehnte auch der Kanton Luzern die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Meierskappel lautete das Resultat: 75.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Meierskappel zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Meierskappel stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

In der Gemeinde Meierskappel hat es ein sehr deutliches Nein gegeben zum Tierversuchsverbot. 85.9 Prozent lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Luzern lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 81.1 Prozent. Das nationale Ergebnis war 79.1 Prozent Nein.

Mit 45.2 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Meierskappel tiefer als im Kanton Luzern (46 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.