Abstimmung
In Lauerz scheitert das Filmgesetz deutlich

Zweimal Nein, einmal Ja: So hat Lauerz bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Lauerz: 63.9 Prozent Nein zum Filmgesetz

Die Ergebnisse in Lauerz: 63.9 Prozent Nein zum Filmgesetz

(chm)

Die Gemeinde Lauerz hat klar Nein gesagt zum Filmgesetz, und zwar mit 63.9 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Schwyz lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 57.6 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Filmgesetz steht Lauerz im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 61 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Lauerz stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Transplantationsgesetz scheitert deutlich

Zum Transplantationsgesetz hat eine klare Mehrheit in Lauerz ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 60.3 Prozent. Auch der Kanton Schwyz sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 51.8 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Das Resultat in Lauerz lautete 74.8 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Transplantationsgesetz steht Lauerz im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 64 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja. Die Gemeinde Lauerz stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für Frontex-Ausbau

Zum Frontex-Ausbau hat eine Mehrheit in Lauerz ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 58.4 Prozent. Deutlich höher war die Zustimmung im Kanton Schwyz, nämlich 68.7 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Lauerz 2008 mit 71.1 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 59.7 Prozent Nein. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Mit 49.6 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Lauerz deutlich höher als im Kanton Schwyz (44.2 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel