Die Brodworscht geht an...

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Stephan Wagner

Ein «gewöhnlicher» Landwirt wollte Stephan Wagner nie sein. Der baldige Pensionär arbeitete als selbstständiger Physiker und Informatiker und hatte nicht viel mit der Landwirtschaft am Hut. Als sich ihm die Chance bot, den Hof seines Grossvaters oberhalb von Ebnat-Kappel zu übernehmen, kam er aber ins Grübeln und machte sich auf Ideensuche. Keine Schafe, Hühner oder Rinder sollten seinen Hof bewohnen. Er entschied sich für drei Kaschmirziegen mit ihrer wunderbaren Wolle aus England. Heute sind es siebzig Geissen und einige Böcke, von denen er sich diese Tage verabschiedet. Er galt als weltweiter Pionier der geprüften Demeter-Qualität der Wolle. Seine Hütehündin sei wie er nicht mehr die jüngste. Mit dem Sozialpädagogen Johannes Sutter hat er den perfekten Nachfolger gefunden, der seit einigen Jahren selbst Kaschmirziegen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vom Sonderschulinternat Hemberg hält.
Ein «gewöhnlicher» Landwirt wollte Stephan Wagner nie sein. Der baldige Pensionär arbeitete als selbstständiger Physiker und Informatiker und hatte nicht viel mit der Landwirtschaft am Hut. Als sich ihm die Chance bot, den Hof seines Grossvaters oberhalb von Ebnat-Kappel zu übernehmen, kam er aber ins Grübeln und machte sich auf Ideensuche. Keine Schafe, Hühner oder Rinder sollten seinen Hof bewohnen. Er entschied sich für drei Kaschmirziegen mit ihrer wunderbaren Wolle aus England. Heute sind es siebzig Geissen und einige Böcke, von denen er sich diese Tage verabschiedet. Er galt als weltweiter Pionier der geprüften Demeter-Qualität der Wolle. Seine Hütehündin sei wie er nicht mehr die jüngste. Mit dem Sozialpädagogen Johannes Sutter hat er den perfekten Nachfolger gefunden, der seit einigen Jahren selbst Kaschmirziegen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vom Sonderschulinternat Hemberg hält.

Hans Thomann

Der 69-Jährige hat es sich zur Aufgabe gemacht, die selten Affelträngler Birne vor dem Aussterben zu bewahren. Die kleine Frucht hat es Thomann angetan, denn er weibelt gerne für sie. «Wenn ich bei jemandem im Garten genügend Platz erblicke, spreche ich die Leute oft drauf an, ob sie nicht einen Affelträngler Birnbaum pflanzen wollen», sagte der Märwiler gegenüber der «Thurgauer Zeitung». Diese Obstbäume können stolze 100 Jahre alt werden, wenn er denn ein bisschen Pflege erfährt. Thomann selbst zieht rund zehn Bäume in seinem Garten. Weitere Jungbäume stehen in der ganzen Region verteilt. Einige davon sollen heuer zum ersten Mal Blüten tragen und hoffentlich im Herbst dann auch Früchte. Diese eignen sich besonders fürs Dörren und wegen ihrer Süsse auch zum Schnapsen. Für Hans Thomman gibt’s für so viel Hingabe natürlich eine Brodworscht!
Der 69-Jährige hat es sich zur Aufgabe gemacht, die selten Affelträngler Birne vor dem Aussterben zu bewahren. Die kleine Frucht hat es Thomann angetan, denn er weibelt gerne für sie. «Wenn ich bei jemandem im Garten genügend Platz erblicke, spreche ich die Leute oft drauf an, ob sie nicht einen Affelträngler Birnbaum pflanzen wollen», sagte der Märwiler gegenüber der «Thurgauer Zeitung». Diese Obstbäume können stolze 100 Jahre alt werden, wenn er denn ein bisschen Pflege erfährt. Thomann selbst zieht rund zehn Bäume in seinem Garten. Weitere Jungbäume stehen in der ganzen Region verteilt. Einige davon sollen heuer zum ersten Mal Blüten tragen und hoffentlich im Herbst dann auch Früchte. Diese eignen sich besonders fürs Dörren und wegen ihrer Süsse auch zum Schnapsen. Für Hans Thomman gibt’s für so viel Hingabe natürlich eine Brodworscht!

Jann Anderegg

Der Schweizer Filmpreis gilt als helvetische Oscarverleihung. Jann Anderegg aus Nesslau holte sich an der diesjährigen Ausgabe den Preis für die beste Montage im Spielfilm «Baghdad In My Shadow». Der Schweizer Regisseur Samir erzählt darin die Geschichte von Exilirakern in London. Der Toggenburger «Filme-Schneider» schnitt schon als Jugendlicher Filmchen zusammen und schaffte es nach der Diplomschule auf die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Fast 100 Stunden Rohmaterial sichtete Anderegg für den ausgezeichneten Spielfilm. Der Aufwand lohnte sich für den 36-Jährigen. Eine ganze (nicht in Stücke «geschnittene») Brodworscht für den bescheidenen Editor, der sich gerne im Hintergrund hält, sich aber trotzdem riesig über die Auszeichnung freut.
Der Schweizer Filmpreis gilt als helvetische Oscarverleihung. Jann Anderegg aus Nesslau holte sich an der diesjährigen Ausgabe den Preis für die beste Montage im Spielfilm «Baghdad In My Shadow». Der Schweizer Regisseur Samir erzählt darin die Geschichte von Exilirakern in London. Der Toggenburger «Filme-Schneider» schnitt schon als Jugendlicher Filmchen zusammen und schaffte es nach der Diplomschule auf die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Fast 100 Stunden Rohmaterial sichtete Anderegg für den ausgezeichneten Spielfilm. Der Aufwand lohnte sich für den 36-Jährigen. Eine ganze (nicht in Stücke «geschnittene») Brodworscht für den bescheidenen Editor, der sich gerne im Hintergrund hält, sich aber trotzdem riesig über die Auszeichnung freut.

Laura Schmitt

Die Coronakrise, die auch die Sportwelt lahmgelegte, hat die lange Handballkarriere von Brühls Captain vorzeitig beendet – Saisonschluss, keine Play-offs und damit leider auch keine Möglichkeit zum erneuten Titelgewinn. Die ehemalige Bundesligaspielerin Laura Schmitt stiess während der Saison 2017/18 zu den St. Gallerinnen – der Meistertitel in der vergangenen Spielzeit mit dem LC Brühl war der absolute Höhepunkt in der Laufbahn der deutschen Teamleaderin. «Schmiddi» arbeitet derzeit als Sportlehrerin in Flawil und St. Gallen und wohnt mit ihrem Partner in Pfäffikon. Sie wird dem erfolgreichsten Frauen-Handballverein der Schweiz erhalten bleiben: Laura Schmitt will künftig Teammanagerin Laura Freivogel unterstützen. Nach über zwei Jahrzehnten, in denen die Rückraumspielerin alles dem Handball untergeordnet hat und zwei Kreuzbandrissen in drei Jahren freut sich die 34-Jährige nun auch auf vermehrt freie Wochenenden. Von uns gibt’s eine feine Worscht für die Kapitänin!
Die Coronakrise, die auch die Sportwelt lahmgelegte, hat die lange Handballkarriere von Brühls Captain vorzeitig beendet – Saisonschluss, keine Play-offs und damit leider auch keine Möglichkeit zum erneuten Titelgewinn. Die ehemalige Bundesligaspielerin Laura Schmitt stiess während der Saison 2017/18 zu den St. Gallerinnen – der Meistertitel in der vergangenen Spielzeit mit dem LC Brühl war der absolute Höhepunkt in der Laufbahn der deutschen Teamleaderin. «Schmiddi» arbeitet derzeit als Sportlehrerin in Flawil und St. Gallen und wohnt mit ihrem Partner in Pfäffikon. Sie wird dem erfolgreichsten Frauen-Handballverein der Schweiz erhalten bleiben: Laura Schmitt will künftig Teammanagerin Laura Freivogel unterstützen. Nach über zwei Jahrzehnten, in denen die Rückraumspielerin alles dem Handball untergeordnet hat und zwei Kreuzbandrissen in drei Jahren freut sich die 34-Jährige nun auch auf vermehrt freie Wochenenden. Von uns gibt’s eine feine Worscht für die Kapitänin!
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