Die Brodworscht geht an...

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Sereina Bonde und Georg Raguth

Die Bewohner des Alterszentrums Park in Frauenfeld erreichen zurzeit zahlreiche Zeichnungen von Kindern. Diese Aktion war ein Geistesblitz von Sereina Bonde, Leiterin der städtischen Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi. Seit Beginn der Coronakrise sind im Alterszentrum keine Besucher mehr erlaubt. Die Zeichnungen hinterlassen nun viel Freude und Dankbarkeit. Auch Georg Raguth, Leiter des Alters- und Pflegeheim Risi in Wattwil hatte einen Einfall, um den Senioren den Alltag etwas zu versüssen. Er erinnerte sich an Filme mit Besuchsszenen im Gefängnis und 24 Stunden später stand die «Bsuechsbox» mit Telefon und Trennscheibe. Für so viel Einfallsreichtum haben beide eine zünftige Brodworscht verdient.
Die Bewohner des Alterszentrums Park in Frauenfeld erreichen zurzeit zahlreiche Zeichnungen von Kindern. Diese Aktion war ein Geistesblitz von Sereina Bonde, Leiterin der städtischen Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi. Seit Beginn der Coronakrise sind im Alterszentrum keine Besucher mehr erlaubt. Die Zeichnungen hinterlassen nun viel Freude und Dankbarkeit. Auch Georg Raguth, Leiter des Alters- und Pflegeheim Risi in Wattwil hatte einen Einfall, um den Senioren den Alltag etwas zu versüssen. Er erinnerte sich an Filme mit Besuchsszenen im Gefängnis und 24 Stunden später stand die «Bsuechsbox» mit Telefon und Trennscheibe. Für so viel Einfallsreichtum haben beide eine zünftige Brodworscht verdient.

Michael von der Heide

Der Chansonnier hat einen Zweitjob und das bereits seit drei Jahren. So arbeitet der in Amden aufgewachsene Sänger und Musiker in Teilzeit als Krankenpfleger in einem Alters- und Pflegeheim am Zürichsee. Eigentlich wollte er das für sich behalten, da er nicht wollte, dass sein Einsatz als Coronahilfsaktion missverstanden wird. Doch einem Bekannten rutschte das Geheimnis in einer grösseren Runde heraus. «Da wusste ich, dass ich es öffentlich machen muss», sagte der 48-Jährige gegenüber der «Glückspost». «Ich liebäugelte schon lange mit dem Gedanken, wieder in meinem gelernten Beruf zuarbeiten.» Zu der Anstellung kam er per Zufall durch eine ehemalige Arbeitskollegin aus seinen Anfangsjahren. Nach 25 Jahren in der Musikbranche sei er offen für Neues gewesen. «Ich dachte: ‹Jetzt wäre der Moment für einen Wiedereinstieg›.»
Der Chansonnier hat einen Zweitjob und das bereits seit drei Jahren. So arbeitet der in Amden aufgewachsene Sänger und Musiker in Teilzeit als Krankenpfleger in einem Alters- und Pflegeheim am Zürichsee. Eigentlich wollte er das für sich behalten, da er nicht wollte, dass sein Einsatz als Coronahilfsaktion missverstanden wird. Doch einem Bekannten rutschte das Geheimnis in einer grösseren Runde heraus. «Da wusste ich, dass ich es öffentlich machen muss», sagte der
48-Jährige gegenüber der «Glückspost». «Ich liebäugelte schon
lange mit dem Gedanken, wieder in meinem gelernten Beruf zuarbeiten.» Zu der Anstellung kam er per Zufall durch eine ehemalige Arbeitskollegin aus seinen Anfangsjahren. Nach 25 Jahren in der Musikbranche sei er offen für Neues gewesen. «Ich dachte: ‹Jetzt wäre der Moment für einen Wiedereinstieg›.»

Remo Forrer

Der 18-jährige Toggenburger gewann kürzlich die Talentshow «The Voice of Switzerland». Für seinen ersten Auftritt bei den Blind Auditions hat er sich für den Song «Someone You Loved» von Lewis Capaldi entschieden. Mittlerweile sei das Video auf Youtube über eine Million Mal angeschaut worden, verkündete der Musiker stolz auf Instagram. Hinzu kommen zahlreiche Gratulationen. Das macht Forrer sprachlos: «Ich weiss gar nicht,was ich sagen soll», sagt er in einem Video auf Instagram und bedankt sich bei seinen Fans. Nun wartet ein Plattenvertrag bei Universal Switzerland auf den Hemberger Sportartikelverkäufer. Sein Ziel sei es, «das Singen zum Beruf zu machen», wie er gegenüber FM1Today sagte. Von uns gibt’s eine Brodworscht mit auf den Weg.
Der 18-jährige Toggenburger gewann kürzlich die Talentshow
«The Voice of Switzerland». Für seinen ersten Auftritt bei den Blind Auditions hat er sich für den Song «Someone You Loved» von Lewis Capaldi entschieden. Mittlerweile sei das Video auf Youtube über eine Million Mal angeschaut worden, verkündete der Musiker stolz auf Instagram. Hinzu kommen zahlreiche Gratulationen. Das macht Forrer sprachlos: «Ich weiss gar nicht,was ich sagen soll», sagt er in einem Video auf Instagram und bedankt sich bei seinen Fans. Nun wartet ein Plattenvertrag bei Universal Switzerland auf den Hemberger Sportartikelverkäufer. Sein Ziel sei es, «das Singen zum Beruf zu machen», wie er gegenüber FM1Today sagte. Von uns gibt’s eine Brodworscht mit auf den Weg.

Severin Bischof

Der 33-jährige Stadtsanktgaller hat spinale Muskelatrophie – eine Form von Muskelschwund – und ist seit früher Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Er bezieht von der IV den Assistenzbeitrag. «Wer von der IV den Assistenzbeitrag bezieht und nicht in einer Institution leben möchte, wird quasi zum KMU-Chef», sagte der Rechtsanwalt dem «St. Galler Tagblatt». Denn mit diesem Betrag werden Hilfspersonen für die Bewältigung des Alltags finanziert, wobei zwischen hilfsbedürftiger Person und Assistenzperson ein Arbeitsverhältnis besteht. Als Betroffener hat Bischof selbst 14 Assistenten und weiss um den monatlichen Papierkrieg. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet er deshalb mit anderen Betroffenen an einer App, die Abhilfe schaffen soll. Mit ihrer Plattform CléA nahm das Team dieses Jahr am Wettbewerb Solve for Tomorrow teil und gewann prompt den ersten Platz. «Das ist ein enormer Zuspruch für uns und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind,» so Bischof. Der Meinung sind wir auch, deshalb gibt’s noch eine Worscht obendrauf.
Der 33-jährige Stadtsanktgaller hat spinale Muskelatrophie – eine Form von Muskelschwund – und ist seit früher Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Er bezieht von der IV den Assistenzbeitrag. «Wer von der IV den Assistenzbeitrag bezieht und nicht in einer Institution leben möchte, wird quasi zum KMU-Chef», sagte der Rechtsanwalt dem «St. Galler Tagblatt». Denn mit diesem Betrag werden Hilfspersonen für die Bewältigung des Alltags finanziert, wobei zwischen hilfsbedürftiger Person und Assistenzperson ein Arbeitsverhältnis besteht. Als Betroffener hat Bischof selbst 14 Assistenten und weiss um den monatlichen Papierkrieg. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet er deshalb mit anderen Betroffenen an einer App, die Abhilfe schaffen soll. Mit ihrer Plattform CléA nahm das Team dieses Jahr am Wettbewerb Solve for Tomorrow teil und gewann prompt den ersten Platz. «Das ist ein enormer Zuspruch für uns und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind,» so Bischof. Der Meinung sind wir auch, deshalb gibt’s noch eine Worscht obendrauf.
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