Zurich hat gut angelegt

ZÜRICH. Die Zurich Insurance Group hat im vergangenen Jahr mit den Folgen des Hurrikans Sandy, zu schwachen Reserven in Deutschland und der angespannten Wirtschaftslage gekämpft.

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ZÜRICH. Die Zurich Insurance Group hat im vergangenen Jahr mit den Folgen des Hurrikans Sandy, zu schwachen Reserven in Deutschland und der angespannten Wirtschaftslage gekämpft. Dafür agierte der grösste Schweizer Versicherer geschickt an den Finanzmärkten: Auf ihren Anlagen erarbeitete die Zurich eine Jahresrendite von 7% (i. V. 5,3%). Der Reingewinn der Zurich für 2012 beträgt 3,88 Mrd. $, 3% mehr als im Vorjahr und gut eine halbe Milliarde mehr, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Der operative Gewinn des Konzerns sank indessen um 4% auf 4,08 Mrd. $. Als Belastung erwies sich das Deutschland-Geschäft, das für Konzernchef Martin Senn «enttäuschend» war. In Deutschland hatte die Zurich für langfristig angelegte Haftpflichtversicherungen für Ärzte oder Architekten ungenügende Reserven gebildet, was teuer korrigiert werden musste. Die Belastung aus dem Hurrikan Sandy, der Ende Oktober Teile der US-Ostküste heimsuchte, beträgt etwa 700 Mio. $. (sda)