Zurich gibt sich bei der Bilanz 2014 selbstkritisch

ZÜRICH. Der Versicherungskonzern Zurich schlägt für 2014 selbstkritische Töne an. Trotz steigenden Umsatzes liegen die Gewinne tiefer als im Vorjahr. Mit dem finanziellen Ergebnis könne man nicht zufrieden sein, sagte Konzernchef Martin Senn vor Analysten und Medien.

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ZÜRICH. Der Versicherungskonzern Zurich schlägt für 2014 selbstkritische Töne an. Trotz steigenden Umsatzes liegen die Gewinne tiefer als im Vorjahr. Mit dem finanziellen Ergebnis könne man nicht zufrieden sein, sagte Konzernchef Martin Senn vor Analysten und Medien.

Zwar verdiente der Versicherungskonzern unter dem Strich immer noch rund 3,9 Mrd. $. Das entspricht aber einem Rückgang von 3%. Der mit einer internen Messgrösse ermittelte Betriebsgewinn liegt mit 4,6 Mrd. Fr. leicht tiefer als 2013. Allein im 4. Quartal 2014 ist er um 27% eingebrochen. Der Umsatz legte hingegen um 6% auf 74,4 Mrd. $ zu. Das Schadenversicherungsgeschäft hat konstante 36,3 Mrd. $ dazu beigetragen. Bei den Lebensversicherungen wuchsen die Bruttoprämien um 18% auf 31,8 Mrd. Franken.

Von grossen Schadenzahlungen blieb der Konzern 2014 verschont. Kaum Risiken ausgesetzt sieht sich der Konzern durch die Turbulenzen auf den Währungsmärkten sowie den Entscheid der Nationalbank, Negativzinsen einzuführen. Gegen Währungsschwankungen sei Zurich gut abgesichert. (sda)

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