Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Zur Rose wächst trotz leichter Verluste

Medikamente Die Frauenfelder Zur-Rose-Gruppe ist im ersten Quartal 2017 gewachsen. Der Umsatz nahm laut einem Communiqué um 7% auf 229 Mio. Fr. gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu. Die Zur- Rose-Gruppe beabsichtige dieses Jahr ihre führende Stellung im Arzneimittelversand in Europa weiter auszubauen, heisst es weiter. Dennoch hat der Verwaltungsrat beschlossen auf die Auszahlung einer Dividende zu verzichten. Er will die Finanzmittel lieber im Unternehmen belassen, um das Wachstum zu finanzieren.

Nach kleinem Gewinn wieder rote Zahlen 2016

Ausserdem ist die Zur-Rose-Gruppe nach einem kleinen Gewinn von 3,4 Mio. Fr. im 2015 letztes Jahr mit minus 12,8 Mio. Fr. wieder in die roten Zahlen gerutscht. Marketingkampagnen und einmalige Aufwendungen werden dabei als Gründe genannt. Für eine deutschlandweite TV-Kampagne der Tochter Doc Morris sowie Werbung für die Lancierung ihrer ersten Flag­ship-Apotheke in Bern gab Zur Rose 9 Mio. Fr. aus. Für die Einführung neuer IT-Systeme am Hauptsitz Frauenfeld schlugen 2 Mio. Fr. zu Buche. Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung im Herbst seien Kosten in Höhe von 3 Mio. Fr. angefallen.

Die Marketingmassnahmen haben sich gemäss Communiqué aber beim Umsatz bezahlt gemacht. Der stieg immerhin um 5,4% auf 880 Mio. Franken. Allein die vor allem in Deutschland tätige niederländische Tochter Doc Morris steuerte dazu 361 Mio. Fr. bei. Das ist ein Plus von 12%. Mit rezeptfreien Arzneimitteln wurde laut Mitteilung sogar ein Zuwachs von über 50% erreicht. Geholfen hat ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der im Oktober die Preisbindung aufgehoben hat. So sollen künftig auch die Verkäufe von rezeptpflichtigen Medikamenten noch stärker wachsen.

In der Schweiz hatte das Bundesgericht 2015 das Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln hingegen eingeschränkt. Die Umsätze im Schweizer Versandhandel haben 2016 um 7% abgenommen. Die Belieferung von Ärzten mit Medikamenten ist dagegen in der Schweiz letztes Jahr um 4% angestiegen. (bor)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.