Zur Rose baut in Deutschland ab

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Gesundheit Die Frauenfelder Versandapotheke und Ärztegrossistin Zur Rose richtet ihren Standort im ostdeutschen Halle neu aus. Im Zuge des Umbaus wird dort knapp jede dritte Stelle abgebaut. Von der Neuausrichtung seien bis Mitte nächsten Jahres 40 Mitarbeitende betroffen. Für sie gilt ein Sozialplan, der ­Angebote zur Umschulung, eine Stellenbörse usw. enthält. 90 Mitarbeitende werden weiterbeschäftigt, und der Standort soll im Rahmen der neuen Strategie weiter ausgebaut werden. Künftig konzentriert sich die dortige Tochterfirma Zur Rose Pharma auf Gesundheitsdienstleistungen für die Gesellschaften der Gruppe. Aus dem Geschäft mit dem Medikamentenversand an Patienten zieht sich Zur Rose Pharma zurück. Versandkunden sollen künftig aus Holland von einer neu zu gründenden Versandapotheke bedient werden.

Die Zur-Rose-Gruppe setzte letztes Jahr 880 Millionen Franken um, wovon 361 Millionen Franken auf das deutsche Tochterunternehmen Doc Morris entfielen. Im Juli ist Zur Rose an die Schweizer Börse gegangen. Mit dem Erlös von 233 Millionen Franken will die Gruppe, die mittlerweile über 800 Angestellte zählt, ihre Expansionsstrategie fortsetzen. (sda/red)