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ZEITMESSER: Swatch erwartet ein starkes Uhrenjahr

Nach einem gelungenen Jahresauftakt zeigt sich Swatch-Chef Nick Hayek zuversichtlich.

Die Verkäufe hätten in den ersten drei Monaten 2018 nochmals deutlich an Fahrt zugelegt. Das sagte Nick Hayek gestern an der Bilanzpressekonferenz des weltgrössten Uhrenkonzerns. «Die Stimmung ist gut», sagte der Firmenchef. Er sehe keinen Grund, warum der Trend nicht anhalten sollte. Der sehr gute Jahresauftakt bestätige die Konsumfreude in den meisten Regionen und Ländern – nicht nur im Luxussegment, sondern auch in den unteren Preissegmenten. Für das laufende Jahr zeigt sich Swatch, zu dessen Sortiment Nobelmarken wie Blancpain, Omega oder Glashütte, aber auch günstige Plastikuhren der Kernmarke Swatch gehören, daher sehr zuversichtlich.

Mit der Tissot-Smartwatch bringt die Swatch-Gruppe bald eine neue vernetzte Uhr auf den Markt. Sie soll zwischen 400 und 1000 Franken kosten, wie Hayek auf eine Frage antwortete. Dass die Smartwatches – allen voran die Apple Watch – die Produkte von Swatch konkurriert hätten, verneint Hayek jedoch. «Ganz im Gegenteil. Gerade in Amerika sind die Verkäufe von Uhren im unteren und mittleren Preissegment angestiegen», hält Hayek fest. Im Februar etwa sei der Export in die USA von Uhren unter 500 Franken um 16 bis 17 Prozent gestiegen. Die Apple Watch habe dazu beigetragen, dass die Leute wieder etwas am Arm tragen wollten. Auch hätten sich die Gewohnheiten der Kunden verändert. Die Leute tragen laut Hayek heute nicht mehr nur eine Uhr, sondern wollen unter diversen Uhren wechseln – mal eine Fitnessuhr, mal eine Smartwatch, mal ein mechanisches Uhrwerk. Die Apple Watch habe dem ganzen Markt geholfen, zu wachsen.

Satte Gewinne mit den Uhren

Swatch wolle allerdings langlebige Uhren produzieren, betont der Patron. Man wolle nicht Uhren herstellen, die jedes Jahr ein Update benötigten.

2017 setzte die Swatch-Gruppe 8 Milliarden Franken um, 5,4 Prozent mehr als 2016. Der Reingewinn stieg um über ein Viertel auf 755 Millionen Franken. Vor allem die Nachfrage aus den umsatzmässig stärksten Regionen Asien und Europa spülten Swatch wieder mehr Geld in die Kasse. In China setzte Swatch mehr als ein Drittel mehr um als 2016. (sda)

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