Zehnder streicht jede zehnte Stelle

GRÄNICHEN. Dem Heizungs– und Lüftungshersteller Zehnder macht der Nachfragerückgang nach Heizkörpern zu schaffen. Der in Europa, Nordamerika und China tätige Konzern aus dem Aargau will daher seine Effizienz steigern und seine laufenden Kosten drücken.

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GRÄNICHEN. Dem Heizungs– und Lüftungshersteller Zehnder macht der Nachfragerückgang nach Heizkörpern zu schaffen. Der in Europa, Nordamerika und China tätige Konzern aus dem Aargau will daher seine Effizienz steigern und seine laufenden Kosten drücken. Das führt zum Abbau von zehn Prozent der weltweit 3200 Stellen.

Die Umsätze und Erträge aus dem Geschäft mit Heizkörpern seien in den ersten Monaten des laufenden Jahres deutlich unter den Erwartungen geblieben, schreibt Zehnder in einem Communiqué. Ausserdem hatte das Unternehmen bereits 2013 und 2014 einen Umsatzrückgang in diesem Geschäftsbereich hinnehmen müssen.

Vom Stellenabbau betroffen ist auch Gränichen im Kanton Aargau. Die Abteilung, die dort mit rund 10 Mitarbeitern Komponenten für Kompaktenergiezentralen entwickelt und produziert, werde an einen Partner im Euroraum ausgelagert, teilte Zehnder mit. (sda)

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