Wyss stimmt Vergleich zu

SEATTLE/NEW YORK Der Schweizer Milliardär und Synthes-Gründer Hansjörg Wyss sowie seine ehemalige Firma haben sich von Klagen um Wirbelsäulenoperationen, die tödlich endeten, freigekauft.

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SEATTLE/NEW YORK Der Schweizer Milliardär und Synthes-Gründer Hansjörg Wyss sowie seine ehemalige Firma haben sich von Klagen um Wirbelsäulenoperationen, die tödlich endeten, freigekauft. In einem Zivilverfahren um eine der Operationen befanden die Geschworenen in Seattle einen Arzt für nicht schuldig. Die Anklage hatte dem Arzt vorgeworfen, den Knochenzement Norian für Wirbelsäulenoperationen verwendet zu haben, obwohl die Behörden keine Bewilligung erteilt hatten.

Zusammen mit dem Chirurgen wurde zu Prozessbeginn auch der Hersteller von Norian, Synthes, angeklagt. Das Medizintechnikunternehmen gehörte damals Hansjörg Wyss. Kurz vor den Schlussplädoyers aber schlossen die Anwälte von Wyss und Synthes, das Unternehmen gehört heute dem Pharmariesen Johnson & Johnson, einen Vergleich mit den Klägern. (sda)