Wo Angestellte alle an einem Strang ziehen

WALZENHAUSEN. Die Stiftung Waldheim, grösste Anbieterin von Wohnheimplätzen in der Ostschweiz mit sechs Wohnheimen in Ausserrhoden, ist «Bester Arbeitgeber der Schweiz 2015» in der Kategorie Gesundheits- und Sozialwesen.

Drucken
Teilen

WALZENHAUSEN. Die Stiftung Waldheim, grösste Anbieterin von Wohnheimplätzen in der Ostschweiz mit sechs Wohnheimen in Ausserrhoden, ist «Bester Arbeitgeber der Schweiz 2015» in der Kategorie Gesundheits- und Sozialwesen. Das hat das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work Schweiz ermittelt. Dazu wurden hierzulande 23 000 Arbeitnehmende in 95 Firmen betreffend Arbeitsbedingungen befragt. Davon wurden 28 Arbeitgeber ausgezeichnet.

In der Kategorie grosse Unternehmen mit mindestens 250 Angestellten belegt Google Switzerland Platz eins, gefolgt vom Baugerätehersteller Hilti und der Biotech- und Pharmafirma Biogen. Bei den mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitenden belegt die St. Galler Softwarefirma Haufe-Umantis Platz zwei hinter der Biotech- und Pharmafirma Mundipharma. In der Kategorie der kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Mitarbeitenden gewinnt die Informatikfirma Rackspace International.

Lob für Stiftung Waldheim

Über die Stiftung Waldheim schreibt Great Place to Work, die Belegschaft inklusive Management seien stolz darauf, was sie tun, sie zeigten «Wertschätzung und Hilfe nicht nur gegenüber den Klienten, sondern auch untereinander». Laut Mitteilung heben sich die ausgezeichneten Unternehmen von den anderen deutlich ab, indem mehr Mitarbeiter sagen, dass sie gerne zur Arbeit kämen. Auch erfahren sie mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung oder stufen die Weiterbildungsmöglichkeiten besser ein. In den ausgezeichneten Unternehmen sagen zudem 80% der Mitarbeitenden: «Wir ziehen hier alle an einem Strang.» Bei den anderen Firmen sind es 50%.

Im Vergleich der 28 besten Firmen der Schweiz mit den 100 besten in Europa aber scheint es Aufholpotenzial zu geben: In Europa sagen 81% der Mitarbeitenden, das Management binde sie bei Entscheidungen ein. In der Schweiz sind es nur 69%. (T. G.)

Aktuelle Nachrichten