Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wie die Blockchain funktioniert

Programmaufbau Die Blockchain-Software wird quelloffen programmiert. Das bedeutet, sie ist frei verfügbar, und der Aufbau des Programms ist einsehbar. Weil auf diese Weise viele Augen darüber wachen, sollen allfällige Manipulationen am Code rascher auffallen. Für die Transaktionen selber gilt: Je mehr Leute mit ihren Computern daran teilnehmen, desto vertrauenswürdiger ist das System.

Ein typischer Ablauf in der Blockchain sieht dabei wie folgt aus (siehe Grafik):

(1): Benutzer A möchte Geld, einen Vertrag oder eine andere Information an Benutzer B übermitteln.

(2): Die Transaktion wird vom Programm in eine verschlüsselte Zeichenkette verwandelt.

(3): Die Zeichenkette wird zur Registrierung an viele voneinander unabhängige Rechner im Netzwerk geschickt.

(4): Die weltweit verteilten Rechner bestätigen die Transaktion und halten sie auf ihren jeweiligen Geräten fest.

(5): Die Transaktion wird als neustes Element der bestehenden Kette angefügt.

(6): Benutzer B erhält das Geld, die Bestätigung des Vertrags oder die für ihn bestimmte Information.

Jede weitere Transaktion wird auf die gleiche Weise fortlaufend in der Kette gespeichert. Damit trifft es nicht zu, dass die Blockchain in ihrer Ursprungsform komplett anonym ist, wie zuweilen angenommen wird. Sie ist aber pseudonymisiert. «Das Prinzip lässt sich mit dem einstigen Nummernkonto vergleichen», sagt Peter Schnürer, Chief Digital Officer (CDO) des IT-Dienstleisters Inventx mit Haupsitz in Chur.

Jeder Blockchain-Nutzer bekommt eine numerische Adresse auf der Blockchain, die ihm gehört. Darüber werden die Transaktionen abgewickelt. Wer hinter der Adresse liegt, weiss man jedoch nicht ohne weiteres.

Die Schweiz hat die Blockchain in den Genen

Für Schnürer ist klar, dass die Schweiz als Standort für Blockchain-Angebote prädestiniert ist. Fachwissen und Infrastruktur spielen eine Rolle, aber nicht nur. «Dezentralität ist ein wichtiges Merkmal der Blockchain-Technologie. Die föderalistisch aufgebaute Schweiz spiegelt genau diese Geisteshaltung», sagt Schnürer. Der Region Zug, dem Schweizer Kryptovalley, attestiert er eine europäische Spitzenposition.

Inventx selbst, die IT-Dienstleistungen für Banken und Versicherungen erbringt, will die Branche im Wandel begleiten. Sie hat ausserdem Forschungsprojekte, etwa mit der Hochschule Luzern, angestossen. (T. F.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.