«Wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit»

Herr Küper, vor drei Jahren erst wurde eine neue Produktionsanlage in Frauenfeld eröffnet. Bleibt diese bestehen? Selbstverständlich bleibt diese Anlage bestehen, denn wir sind überzeugt, damit eine wichtige und richtige Investition für die Zukunft getätigt zu haben.

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Martin Küper Geschäftsleiter Sia Abrasives Frauenfeld

Martin Küper Geschäftsleiter Sia Abrasives Frauenfeld

Herr Küper, vor drei Jahren erst wurde eine neue Produktionsanlage in Frauenfeld eröffnet. Bleibt diese bestehen?

Selbstverständlich bleibt diese Anlage bestehen, denn wir sind überzeugt, damit eine wichtige und richtige Investition für die Zukunft getätigt zu haben.

Die Frankenstärke ist sicher ein Thema, aber andere Unternehmen kommen damit klar. Haben Sie sich überlegt, als Bosch-Tochter in Euro zu fakturieren?

Der Exportanteil der Sia liegt bei mehr als 90 Prozent. Wir fakturieren deshalb den grössten Teil in Euro.

Ist ein weiterer Abbau vorgesehen, oder gar die Schliessung des Standortes Frauenfeld?

Wir wollen die Zukunft des Standorts Frauenfeld und der Sia sichern. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der geplanten Verlagerung einen wichtigen Schritt tun, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen. Zeitgleich mit der Bekanntgabe unseres Plans haben wir ein Bekenntnis zum Standort Frauenfeld ausgesprochen. Wir wollen den Standort Frauenfeld als weltweites Kompetenz-Center für flexible Schleifmittel stärken.

Von Seiten der Mitarbeiter wird kritisiert, dass auch die Bürokratie der Konzernmutter Bosch effiziente Arbeit teils behindert. Wird zu viel kontrolliert bei der Sia?

Die derzeitige Situation hat mit den Bosch-Prozessen nichts zu tun.

Was halten Sie vom Wunsch der Arbeitnehmervertretung, die Konsultationsfrist auf halbes Jahr zu verlängern?

Die Dauer der Konsultationsfrist wird sicher auch ein Thema der Konsultationsgespräche in den nächsten Wochen sein. (bor)