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Werkzeugmaschinenbauer Starrag erleidet einen Rückschlag

Dem Unternehmen machen nach wie vor logistische Probleme zu schaffen, und das an mehreren Standorten. Das setzt den Umsatz und die Marge unter Druck.
Thomas Griesser Kym
Arbeiter an einer Werkzeugmaschine bei Starrag. (Bild: PD)

Arbeiter an einer Werkzeugmaschine bei Starrag. (Bild: PD)

Der Werkzeugmaschinenbauer Starrag mit Hauptsitz in Rorschacherberg bekundet nach wie vor logistische Probleme bei der Auftragsabwicklung. Und dies nicht mehr nur an einem Standort, wie anlässlich der Vorlage des Semesterausweises kommuniziert worden war, sondern mittlerweile auch an anderen Standorten der Gruppe. Als Folge sind Umsatz und Betriebsergebnis noch stärker unter Druck geraten.

Im zweiten Semester dürfte der Umsatz unter jenem des ersten zu liegen kommen. Dieser betrug 192 Millionen Franken, 5 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Somit wird im ganzen 2018 auch der Umsatz von 2017 (405 Millionen) deutlich verfehlt. Auch für die operative Marge wird im zweiten Semester ein Wert unter jenem des ersten (3,4 Prozent) erwartet, womit im ganzen 2018 der Vorjahreswert (3,8 Prozent) ebenfalls klar verpasst wird.

Der Erfolg lässt noch auf sich warten

Optimierungen an den Standorten, die bisher noch nicht gegriffen haben, sollen dank zusätzlicher Massnahmen Erfolg bringen und mittelfristig die «unbefriedigende» Marge auf mindestens 8 Prozent steigern. Nach der Zunahme des Auftragseingangs von 53 Prozent im ersten Semester erwartet Starrag auch für ganz 2018 ein Plus. Der aktuelle, rekordhohe Auftragsbestand sichere eine Auslastung für ein Jahr.

Starrag hat laut eigenen Angaben mit seinen Bearbeitungszentren in den vergangenen Monaten «gegen massive internationale Konkurrenz erfreuliche Verkaufserfolge erzielt». Unter anderem nennt das Unternehmen Aufträge in zweistelliger Millionenhöhe von einem namhaften chinesischen Motorenhersteller.

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