Weniger Umsatz und Gewinn bei Inficon

BAD RAGAZ. Das Messtechnikunternehmen Inficon hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang und einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 66,5 Mio. Dollar. Der Betriebsgewinn fiel um 16 Prozent auf 8,1 Mio. Dollar.

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Inficon-Chef Lukas Winkler. (Bild: Archiv/Keystone)

Inficon-Chef Lukas Winkler. (Bild: Archiv/Keystone)

Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 5,1 Mio. Dollar. Das sind 28 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Restrukturierungskosten von 1,4 Mio. Dollar im Liechtensteiner Werk belasteten das Ergebnis, wie Inficon-Chef Lukas Winkler in einer Telefonkonferenz erklärte.

"Zögerlicher Markt"
Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten laut der Finanznachrichtenagentur AWP klar verfehlt. An der Schweizer Börse gab der Wert der Aktie bis gegen Mittag um 3,5 Prozent nach.

Die Marktsignale für das Geschäftsjahr 2015 seien recht positiv, abgesehen vom eher zögerlichen Markt für allgemeine Vakuumanwendungen, der stark vom europäischen Geschäft abhängig sei, schrieb Inficon im Communiqué.

Deal mit US-Verteidigungsministerium
Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 300 Mio. bis 330 Mio. Dollar und einem Betriebsgewinn von 48 Mio. bis 58 Mio. Dollar. Damit ist also weiterhin nicht auszuschliessen, dass die Vorjahresresultate (305,5 Mio./51,4 Mio. Dollar) nicht erreicht werden.

Am Montag hatte das US-Verteidigungsministerium mitgeteilt, es habe Inficon einen Fünfjahres-Vertrag mit einem Auftragsvolumen von bis zu 46,8 Mio. Dollar erteilt. (sda)