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Weniger Schrott aus mehr Elektrogeräten

Die Tonnagen der entsorgten Fernseher, Computer, Smartphones, Staubsauger, Kühlschränke, Mixer usw. sind rückläufig. Aber es werden immer mehr Geräte zum alten Eisen geworfen.
Thomas Griesser Kym
Elektroschrott wartet darauf, rezykliert zu werden. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

Elektroschrott wartet darauf, rezykliert zu werden. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

129218 Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte haben die Konsumenten in der Schweiz vergangenes Jahr zur Entsorgung abgegeben. Das sind 8600 Tonnen oder 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr, und es entspricht rund 15 Kilo pro Einwohner. Interessant: Obwohl das Gesamtgewicht des gesammelten Elektroschrotts gesunken ist, ist die Zahl der abgegebenen Geräte gestiegen.

Die Swico und die Stiftung Sens, die das Recycling organisieren und verwalten, erklären diese gegenläufige Entwicklung mit ei­nem anhaltenden Trend weg von schwereren Röhren- hin zu leichteren Flachbildschirmen. So ist 2017 die Zahl der zurückgebrachten CRT-Fernseher um 24 Prozent gesunken, jene der CRT-PC-Monitore um 26 Prozent. CRT steht für Kathodenstrahlröhre.

Sprunghafte Zunahmen in der Fotovoltaik

Der gesammelte Elektroschrott teilt sich laut den Angaben gewichtsmässig in 62 Prozent Haushaltgeräte und Leuchtmittel sowie in 38 Prozent Altgeräte aus Informatik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. In diesem kleineren Segment nahm das Volumen wegen des Trends zu Flachbildschirmen um 7,3 Prozent auf 48525 Tonnen ab.

Im Segment Haushaltgeräte und Leuchtmittel war das Aufkommen mit 80693 Tonnen (–5,6 Prozent) in fast allen Kategorien konstant respektive rückläufig. Eine laut der Stiftung Sens spannende Ausnahme ist die Fotovoltaik. Deren Anlagen der ersten Generation werden nun kontinuierlich abgebaut und durch moderne, effizientere Installationen ersetzt. Der Trend zeigt sich in der Entwicklung des Rücknahmevolumens: Wurden 2015 noch 70 Tonnen Fotovoltaikmodule mit Sens rezykliert, so waren es 2017 bereits 337 Tonnen.

Dass in der Summe die Zahl der entsorgten Geräte zunimmt, hat auch damit zu tun, dass Konsumenten oft funktionstüchtige Geräte abgeben, weil sie auf ein neueres Modell umsteigen. Paradebeispiel sind Smartphones.

So entsorgen Sie richtig

In der Schweiz können Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden. Dies dank des vorgezogenen Recycling-Beitrags, der beim Kauf eines neuen Produkts automatisch anfällt. Rückgaben sind möglich bei öffentlichen Sammelstellen sowie bei jeder Verkaufsstelle, und zwar unabhängig von einem Neukauf und davon, wo das Altgerät gekauft wurde. (T. G.)

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