Weniger Aufträge, weniger Umsatz

HERISAU. Der Kabelhersteller Huber+Suhner hat im vergangenen Geschäftsjahr wie andere Unternehmen dem starken Franken Tribut gezollt. Der Umsatz reduzierte sich um 6 Prozent. Zu konstanten Währungskursen beträgt der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr noch rund 2 Prozent.

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Huber+Suhner ist unter anderem in der Fertigung von Glasfaser-Kabeln tätig. (Bild: Archiv/Ralph Ribi)

Huber+Suhner ist unter anderem in der Fertigung von Glasfaser-Kabeln tätig. (Bild: Archiv/Ralph Ribi)

Stark eingebrochen ist der Auftragseingang, nämlich um 9 Prozent auf 703 Mio. Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Geschäftssituation habe sich nach dem Frankenschock und dank zügig eingeleiteten Massnahmen im Laufe des Jahres stabilisiert, heisst es in der Medienmitteilung. Das Unternehmen startet aus einer soliden Position heraus ins Geschäftsjahr 2016.

Huber+ Suhner war eines von vielen Unternehmen, die nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses die Arbeitszeiten vorübergehend ausgedehnt haben. Die Mitarbeitenden des Kabelherstellers in der Schweiz müssen noch bis Ende Februar drei zusätzliche Stunden pro Woche arbeiten.

"Dynamisch gewachsen"
Dank deutlichem Umsatzwachstum in Indien und Südostasien hat laut der neusten Unternehmensmitteilung im vergangenen Geschäftsjahr der Kommunikationsmarkt leicht zugelegt. Die im Oktober übernommene Firma Cube Optics sei sehr dynamisch gewachsen.

Unter den Erwartungen entwickelte sich hingegen der chinesische Markt für den Kommunikations− und Transportbereich. In Europa seien zwar wichtige neue Bahnaufträge gewonnen worden, aber auch verschiedene Grossprojekte ausgelaufen.

Schwache Nachfrage
Insgesamt ging das Geschäftsvolumen im Transportmarkt zurück. Der Umsatz im Industriemarkt war ebenfalls rückläufig. Dies führt Huber+Suhner neben den Währungseffekten auch auf die schwache Nachfrage in der Mess− und Prüftechnik zurück. Huber+Suhner wird am 8. März das definitive Geschäftsergebnis 2015 vorlegen. (sda)

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