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Wenig Gegenwind für Aktien

Börsenspiegel
Santosh Brivio

Wegen Karfreitag gibt es eine verkürzte Börsenwoche. Somit ist der Datenkalender in den kommenden Tagen sehr dünn. Ins Auge stechen vor allem die US-Inflationsdaten vom kommenden Freitag. Diese dürften das Bild aus Europa bestätigen, dass bei der Teuerung der temporäre Höchststand im Februar erreicht wurde und nun aufgrund des Basiseffektes bei den Energiepreisen eine Konsolidierung ansteht.Daran sollte auch der jüngste Aufwärtsschub bei den Ölnotierungen nicht grundsätzlich etwas ändern. Die Bewegung ist in erster Linie eine Reaktion auf den amerikanischen Militärschlag gegen das syrische Regime und dürfte den anhaltenden Seitwärtstrend bei den Ölpreisen nur kurzfristig unterbrechen.

Schliesst man bei Betrachtung der sogenannten Kerninflation die volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise aus, ist bei den amerikanischen Inflationszahlen kein Rückgang zu erwarten. Somit rechtfertigt die Konsumentenpreisentwicklung in den USA weiterhin zusätzliche Zinserhöhungen im weiteren Jahresverlauf. Die US-Zinspolitik war es auch, welche an den Märkten jüngst erneut für etwas Bewegung gesorgt hatte. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung hatte gezeigt, dass die Mehrheit der Notenbanker eine Reduktion der Notenbankbilanz noch in diesem Jahr für angemessen hält. Vorausgesetzt die US-Wirtschaft bleibt weiter auf Kurs. Und daran gibt es, trotz durchzogen ausgefallenen März-Arbeitsmarkdaten, wenig Grund zu zweifeln. Der Einkaufsmanager-Index, ein verlässlicher Vorlaufindikator für die Konjunkturentwicklung, konnte sich zuletzt mit knapp 58 Punkten deutlich über der 50-Punkte-Marke halten, welche eine wirtschaftliche Expansion anzeigt.

In der Schweiz notiert der entsprechende Indikator für das verarbeitende Gewerbe sogar auf dem höchsten Wert seit sechs Jahren. Die hiesigen Einkaufsmanager legen also trotz der schwierigen Frankenstärke Zuversicht an den Tag. Damit reihen sich die Zahlen aus den USA und der Schweiz in die globalen Daten ein, die einen anhaltend aufgehellten Konjunkturausblick signalisieren und den Aktienmärkten Unterstützung verleihen.

Können die grossen US- Banken, die nächste Woche die Berichtssaison zum ersten Quartal 2017 eröffnen, den positiven Grundtenor bei der Gewinndynamik der Vorquartale aufrechterhalten, sollte der Gegenwind für Aktien vorerst weiter sehr begrenzt ausfallen.

Santosh Brivio

Raiffeisen Schweiz

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