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Weko prüft Übernahme der Pharmapool AG

Arzneimittel Die geplante Übernahme der Widnauer Ärzte-Grossistin Pharmapool durch den Pharmakonzern und Dienstleister Galenica ist noch nicht unter Dach. Die Wettbewerbskommission (Weko) wird das Vorhaben zunächst vertieft prüfen, wie sie gestern mitteilte.

Arzneimittel Die geplante Übernahme der Widnauer Ärzte-Grossistin Pharmapool durch den Pharmakonzern und Dienstleister Galenica ist noch nicht unter Dach. Die Wettbewerbskommission (Weko) wird das Vorhaben zunächst vertieft prüfen, wie sie gestern mitteilte. Dies, nachdem die vorläufige Prüfung Anhaltspunkte ergeben hatte, wonach die Übernahme eine marktbeherrschende Stellung in verschiedenen Märkten begründen oder verstärken könnte. Konkret nennt die Weko den landesweiten Pharmagrosshandel für selbstdispensierende Ärzte und für Apotheken sowie lokal auf Stufe Apotheken im Absatzmarkt von Arzneimitteln im St. Galler Rheintal. Die Prüfung der Folgen für den Wettbewerb dauert laut Gesetz maximal vier Monate.

Galenica hatte den Erwerb der Pharmapool über ihre Pharma-Grossistin Galexis vor fünf Monaten angekündigt (vgl. Ausgabe vom 21. Mai). Der Berner Konzern will sich die Übernahme 28 Mio. Fr. kosten lassen. Galenica will mit Pharmapool die Position im Geschäft mit selbstdispensierenden Ärzten ausbauen und dank gemeinsamen Einkaufs Synergien ausschöpfen.

Die Aktionäre, alles Ärzte, haben zugestimmt

Zudem kann Galenica die Logistik geographisch breiter abstützen: Während Galexis je ein Verteilzentrum in Bern und im Waadtland unterhält, betreibt Pharmapool ihr Lager in Widnau. Zum Unternehmen gehört zudem die Pharmapool Zentralapotheke AG, die in Heerbrugg ein Ladenlokal führt und verschreibungspflichtige Medikamente direkt an Patienten versendet. Geplant ist, die Rheintaler Standorte und alle 100 Stellen der Pharmapool zu erhalten.

Pharmapool setzte im vergangenen Jahr gut 100 Mio. Fr. um. Galenica kam auf 3,8 Mrd. Fr. und verdiente unter dem Strich 370 Mio. Franken. Pharmapool war im Jahr 1996 von praktizierenden Ärzten gegründet worden, um diese mit Medikamenten zu beliefern, die dann von den Ärzten an ihre Patienten abgegeben werden. Die Pharmapool-Aktionäre, alles praktizierende Ärzte, haben das Übernahmeangebot bereits akzeptiert, wie Galenica-Sprecherin Christina Hertig sagt. Nun hoffe man auf grünes Licht der Weko. (T. G.)

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