Weiterer Umsatzrückgang bei Huber+Suhner

HERISAU. Der starke Franken und die schwache Entwicklung im Transportmarkt machen dem Kabelhersteller Huber+Suhner auch im dritten Quartal zu schaffen. Der Umsatz liegt mit 178,4 Millionen Franken etwa 8 Prozent tiefer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Huber+Suhner in Herisau hat mit einer schwachen Entwicklung im Transportmarkt zu kämpfen. (Bild: Keystone/Archiv)

Huber+Suhner in Herisau hat mit einer schwachen Entwicklung im Transportmarkt zu kämpfen. (Bild: Keystone/Archiv)

Der Auftragseingang liegt mit 174,8 Millionen sogar um knapp 16 Prozent zurück. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den kumulierten Ergebnissen nach neun Monaten: Der Auftragseingang sank um 13 Prozent auf 531,1 Millionen Franken. Der Nettoumsatz entwickelte sich um 5 Prozent auf 534,5 Millionen Franken zurück.

Positiv entwickelte sich der Umsatz nach neun Monaten im Geschäftsfeld Fiberoptik, während die Segmente Hochfrequenz und Niederfrequenz um 10 respektive 17 Prozent zurückgingen.

Das Wachstum in der Fiberoptik ist gemäss Mitteilung vom Dienstag dem weiteren Ausbau der Mobilfunknetze auf dem LTE/4G-Standard zu verdanken. Vor allem in Nordamerika und Indien waren diese Produkte gefragt. In der Niederfrequenz hingegen zeigt sich der schleppende Bahnmarkt. Zudem verzögerten sich Grossprojekte in China und Europa. (sda)