Wegelin kostet Raiffeisen-Gruppe rund 155 Millionen

Die Raiffeisen-Gruppe hat für die St.Galler Privatbank Wegelin, die Anfang Jahr notverkauft wurde, rund 155 Millionen Franken bezahlt. Dies sagte Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz während einer Telefonkonferenz am Donnerstag.

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Die Bank Wegelin wurde von Raiffeisen übernommen. (Bild: Hanspeter Schiess/Archiv)

Die Bank Wegelin wurde von Raiffeisen übernommen. (Bild: Hanspeter Schiess/Archiv)

Wegelin zerbrach im Januar unter dem Druck der US-Steuerbehörden, die dem geschichtsträchtigen Institut Beihilfe zur Steuerhinterziehung von Amerikanern vorgeworfen hatten. Das ausseramerikanische Geschäft kaufte die Raiffeisen-Gruppe, die das Institut in «Bank Notenstein» umbenannte.

Notenstein unter dem Raiffeisen-Dach verwaltete Ende Juni 2012 rund 21 Mrd. Fr. Kundenvermögen. Vincenz gab bekannt, dass Raiffeisen für die Bank einen Preis bezahlt hatte, der 0,75 Prozent der verwalteten Vermögen (per Mitte 2012) entspreche.

Mit Notenstein habe die Gruppe Vermögenswerte und Substanz gekauft, sagte Vincenz. Der Abfluss von Kundengeldern von rund 1 Mrd. Fr. «aus diversen Gründen» bei Notenstein habe im Juni gestoppt werden können. (sda)