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Eurozone wächst wieder: Darum Europa gehört Europa ins Portfolio

Die Eurozone zeigte sich über die letzten Jahre als eher schwächeres Glied in der globalen Wirtschaft mit rückläufigem Wirtschaftswachstum. Nach einem enttäuschenden Jahr 2018 startete die Eurozone besser als erwartet ins erste Quartal 2019.örsenspiegel
Credit Suisse, Reto Uebelhart, Investment Consulting Ostschweiz, Private & Wealth Management Clients, St. Gallen

Die Wachstumserwartungen vieler Mitgliedstaaten wurden per Ende März übertroffen, und die Arbeitslosenquoten erreichten im gleichen Monat einen Tiefstand, der zuletzt vor elf Jahren gemessen wurde. Deutschlands Industrie, insbesondere die Autobranche, schwächelt zwar immer noch, doch die Anzeichen für anziehende Export- und Wachstumsdaten verdichten sich. Was das Wachstum anbelangt, lichtet sich der Himmel auch über Frankreich, Spanien und Italien. Von der sonnigen Seite zeigen sich die europäischen Aktienmärkte, die per Ende Mai mit einem Plus von 10,8 Prozent die Verluste des Vorjahrs beinahe wieder wettmachten.

Mit Inkrafttreten des neuen EU-Parlaments in einem zweiten Schritt wird über die richtungsweisende Nachfolge des amtierenden Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker entschieden. Gleichzeitig wird im Herbst der neue Präsident der Europäischen Zentralbank das Amt des abtretenden Mario Draghi antreten. Das Jahr 2019 steht somit für Europa ganz im Sinne von Neuwahlen und Weichenstellungen für die Zukunft.

Oft geht bei den vielen politischen und makroökonomischen Diskussionen vergessen, dass Europa einige weltweit führende Unternehmen vorweisen kann, die sich trotz Gegenwind zu behaupten wissen und somit das europäische Fundament festigen.

Europäischer Markt auf solider Basis

Dazu gehören u. a. LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) aus Frankreich, Repsol S. A. oder der Softwarehersteller SAP. Dies sind nur wenige Beispiele von europäischen Unternehmen, die sich seit Jahren global zu behaupten wissen und gleichzeitig daran erinnern sollen, dass der europäische Markt trotz schwieriger Zeiten auf einer soliden Basis aufgebaut ist.

Auch wenn die Credit Suisse in ihrer aktuellen Einschätzung den amerikanischen Markt gegenüber Europa bevorzugt, gibt es diverse Gründe, die für ein Engagement in Europa sprechen. So bewegen sich die Bewertungen in den USA gemessen am S&P 500 über dem 20-Jahres-Schnitt, wobei Europa hinter dem langjährigen Durchschnitt zurückbleibt.

Das bedeutet, dass die Bewertungen von europäischen Aktien im Vergleich zu ameri­kanischen relativ günstig sind. Weitere Indikatoren wie Industrieproduktion, Einkaufsmanagerindex sowie tiefe Arbeitslosenzahlen deuten ebenfalls darauf hin, dass die Talsohle erreicht ist.

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